Denkmal-Sanierung: Burg Wildenstein in Leibertingen mit Sakralbibern von Creaton neu eingedeckt

Die Dächer der Burg Wildenstein erstrahlen im neuen Glanz. Bei der Sanierung waren viele Details zu lösen, zum Beispiel Übergänge von unterschiedlichen Dachneigungen und Anschlüsse an Gauben. Gedeckt wurden die Dächer mit einem Rundschnitt-Sakralbiber, die Ziegel wurden gegen Windsog gesichert.

Es sind die Momente in Leben eines Dachdeckers, die bleiben. Es ist ein sonniger Septembermorgen, Jürgen Gail, Dachdeckermeister von der Karl Stahl Bedachung GmbH aus Sigmaringen, steht hoch oben auf dem eingelatteten Dach der Burg Wildenstein und lässt auf über 800 Meter Höhe den Blick über die Dächer und weiter ins Donautal schweifen. „Ist das nicht fantastisch“, sagt er und ergänzt, „wir schaffen da, wo andere Urlaub machen.“ Ausflugs- und Wandergäste tummeln sich unten in der Burg, aber auch die Gäste der Jugendherberge, heute vor allem eine Schulklasse, die sich mit Kletterzeug auf den Weg zu den nahe gelegenen Felsen macht.

Der Blick geht zu den Dächern, die von den Dachhandwerkern der Karl Stahl GmbH schon im Frühjahr gedeckt wurden. Westlich ist das 300 m² große Dach des Wehrgangs, der Westturm, schon gedeckt. Hier sind einige der Zimmer der Jugendherberge untergebracht. Im Sommer machten sich die Dachdecker dann an das Dach mit der größten Fläche. Dieser Teil der Burg nennt sich Hauptbastion, unter dem Dach ist der sogenannte Exerziersaal beheimatet.

Das deutsche Jugendherbergswerk, Landesverband Baden-Württemberg e.V., saniert die beeindruckenden Dächer der historischen Burg seit dem Frühjahr 2017 nach und nach. Mit der Planung und Bauleitung sind Elwert & Stottele Architekten aus Ravensburg beauftragt.

Aufgeraute Oberfläche sorgt für schnelle Patina

Die Aufgabe für die Dachdecker ist detailreich. Auf die Unterkonstruktion und die Lattung, die von den Zimmerleuten der Holzbau Riester GmbH gefertigt wurde, wird der Rundschnitt-Sakralbiber von Creaton eingedeckt. Der Biberschwanz-Ziegel hat eine leicht aufgeraute Oberfläche, die helfen soll, dass sich Moose und Flechten ansiedeln, die natürliche Patina somit schneller ansetzt. „Wir helfen da der Natur ein wenig nach“, sagt Creaton-Fachberater Robert Jäger, der das Projekt auf der Burg betreut. Die leicht aufgeraute Oberfläche wird maschinell bei der Produktion im Strangpressverfahren durch eine Walze in die noch weiche Tonoberfläche eingedrückt, also eingeprägt.

Das bedeutet aber keineswegs, dass der Ziegel schnell altert, im Gegenteil. Der Sakralziegel (auch Denkmalziegel genannt) wird mit Rohstoffen aus dem Tonvorkommen Biberberg bei Autenried (20 km östlich von Ulm) gefertigt. „Als 18 mm Ziegel ist er zwar etwas schwerer als gängige 14 mm Modelle, aber dafür auch robuster“, sagt Jäger. Das bestätigen auch die Handwerker. „Wir haben so gut wie keinen Bruch beim Arbeiten“, sagt Dachdecker Jürgen Lindemann.

Sakralbiber für den Denkmalschutz

Empfohlen wurde der robustere Sakralbiber (auch Kirchenbiber genannt) vom Denkmalamt. Karl Rosner, Geschäftsführer des Landesverbandes Baden-Württemberg des Deutschen Jugendherbergswerks entschied gemeinsam mit dem Architekten BDA Wolff Stottele, dass bei der Sanierung der denkmalgerechte Sakralbiber zur Ausführung kommt.

Bei der Ausschreibung waren drei Ziegelhersteller im Rennen. Neben Creaton stellen noch Koramic und Erlus solche Ziegel her. Den Zuschlag bekam schließlich Creaton, das Dachdeckerunternehmen Karl Stahl arbeitet seit Jahren mit dem Hersteller zusammen. Den Auftrag erhielt die Dachdeckerfirma nach einer beschränkten Ausschreibung mehrerer Unternehmen. „Wir hatten gute Bedingungen, weil sich das Jugendherbergswerk und die Architekten auf die Unternehmen besonnen haben, die schon öfter mit Sanierungsarbeiten an der Burg zu tun hatten und die Arbeit damals gut ausgeführt hatten“, sagt Jürgen Gail und ergänzt: „So eine Baustelle ist natürlich etwas Besonderes und kommt sehr selten vor. Schön, dass wir den Auftrag bekommen haben und dabei sein dürfen!“

Die Nordseite wird saniert

An der Hauptbastion ist das beeindruckende 60 Grad-Dach der Südseite schon fast fertig gedeckt. Am östlichen Ende geht es in einem Halbrund in die Nordseite des Daches über (siehe großes Foto Seite 18). Hier sollte eigentlich das Dach erhalten bleiben, allerdings entschloss man sich noch während der Sanierung, es doch neu zu decken. Fachliche, aber auch ökonomisch Gründe hätten letztlich dafür gesprochen, erklärt Dachdeckermeister Jürgen Gail: „Hier wurde bei früheren Sanierungen die Dacheinlattung und damit die Deckung nicht korrekt vorgenommen“, erklärt er. Der Gerüstbau für die Sanierung ist insgesamt sehr aufwendig. Deshalb hatten die Architekten den Bauherren empfohlen, im Zuge der jetzigen Sanierung auch die Nordfläche des Daches der Hauptbastion zu sanieren, da ein erneuter Gerüstbau zu einem späteren Zeitpunkt in Verbindung mit den Kosten für den großen Turmdrehkran erheblich teurer gewesen wäre. Schwerwiegender wäre es zudem gewesen, wenn nach und nach Feuchtigkeit ins Gebälk gedrungen wäre. Die Sanierung wäre dann ungleich aufwendiger gewesen.

Jeden Ziegel unter dem First nachgeschnitten

„Traufe und First sind bei diesem Dach nicht parallel, sondern laufen leicht konisch zu, das wurde aber beim Eindecken bei einer früheren Sanierung nicht bedacht“, erklärt Gail. Obwohl First und Traufe nicht konisch zueinander laufen, wurde die Lattweite von unten bis oben auf der Ost- und Westseite, beginnend von unten, gleich gelassen. Das Ergebnis sind auslaufende Ziegelgebinde am First, wo jeder Ziegel unter dem First demnach nachgeschnitten werden musste. „Fachlich richtig wäre es gewesen, wenn die Anzahl der Latten auf der West- und auf der Ostseite gleich sind“, sagt der 42jährige Dachdeckermeister. Genau so wird es bei der Sanierung nun gemacht werden, das Verschiebespiel der Biberschwänze wird damit ein gleichmäßiges Deckbild erzeugen.

Noch während der Sanierungsarbeiten hat der Jugendherbergsverband Baden-Württemberg dieser Teilsanierung – die zunächst gar nicht geplant war – zugestimmt.

Nockenbleche und Windsogberechnung

Sanierungsstau gab es auch an einer Schleppgaube ,auf der Nordseite ist er deutlich zu erkennen. Der Anschluss der Ziegeleindeckung an die Gaubenwange wurde hier bei früheren Sanierungsarbeiten, vermutlich in den 1970 er Jahren, nicht sorgfältig ausgeführt, Wasser konnte so in die Unterkonstruktion eindringen. Auf der Südseite sieht man dieses Detail schon in einigen Bereichen fertiggestellt. Auf der Lattung sind hier abgekantete Wandanschlussnocken aus Kupferblech (0,8 mm) überlappend montiert, diese leiten auftretende Feuchtigkeit von der Gaubenwange weg auf die Ziegeleindeckung. Die Dachdecker gingen folgendermaßen vor: Das abgekantete, etwa 25 cm lange Nockenblech wird an der Gaubenwange auf den untersten Ziegel gelegt und auf der Lattung befestigt. Dann wird der nächste Biber direkt auf das Blech gelegt und eingehängt. Darauf folgen im weiteren Arbeitsfortschritt das nächste Nockenblech und der nächste Biber usw. In dieser überlappenden Anordnung wird das Wasser immer auf die Ziegeloberfläche geleitet. „Dieser Anschluss ist fast wartungsfrei, da es keinen Spalt gibt in dem sich Laub oder sonstiger Schmutz festsetzen kann“, sagt Jürgen Gail.

Die Biberdeckung ist nach der entsprechenden Windsogberechnung geklammert, zum Teil zusätzlich verschraubt. Die Windsog-Berechnung übernahm das Unternehmen Creaton durch eine Einzelfallberechnung: Teilweise – wie zum Beispiel an den Schleppgauben an der windzugewandten Seite – wird jeder Ziegel geklammert und verschraubt, an anderen Stellen nur jeder zweite Ziegel geklammert. Die Berechnung richtet sich nach der Exponiertheit und der Steilheit des Daches.

Über die oberste Lage der Biberschwänze entlang der Gaubenwange wurden dann nochmals überlappend Brustbleche verlegt und Überhangbleche in einen Flexschnitt im Putz eingebaut und im Mauerwerk mit Spenglerschrauben befestigt. Die Abschlussarbeiten werden vom Stuckateur, einem erfahrenen Restaurator im Handwerk, übernommen, der die eingefügten Bleche an der Gaubenwange einputzt. Auf den Einsatz dauerelastische Verfugungen wurde gänzlich verzichtet, da durch die exponierte Höhenlage der Dächer die Pflege von Wartungsfugen nicht möglich ist. Die Traufen der Dächer befinden sich teilweise über 100 Meter über dem Grund, da die Burg in ihrer jetzigen Form im 16. Jahrhundert auf einen Sporn hoch über dem Donautal gebaut wurde.

Zahlreiche Details an den Schleppgauben

Jürgen Gail zeigt weitere kleine Details an den Gauben an der Südseite in rund 20 Meter Höhe über dem Boden (die alle als Schleppgauben ausgeführt sind). An den Traufen der Gauben sind – ebenfalls mit Kupfer – von den Dachdeckern die Tropfbleche des Unterdachs und der Ziegeleindeckung angebracht, dazwischen sind die Lüftungsschlitze für die Hinterlüftung ausgebildet.

An der Gaube, die an das Kegeldach auf der Ostseite des Hauptdaches anschließt, lässt sich ermessen, wie viel Sach- und Fachverstand die Dachdecker bei ihrer Arbeit einfließen lassen mussten. Die Gaube setzt an der Rundung an, genau dort, wo eine andere Dach-neigung beginnt. „Für solche Anschlussbereiche gibt es keine Vorgaben, da steht auch nix im Regelwerk“, sagt Jürgen Gail. „Hier braucht es handwerkliches Know-how, um mit entsprechender Überdeckung diesen Bereich so auszubilden, dass das Wasser die richtigen Wege nimmt und nicht auf die Unterdeckung läuft“, sagt er. Dafür ist neben dem Einsatz von Unterläufern auch Handarbeit am Ziegel selbst gefragt. Diese müssen hier mit dem Trennschleifer, dem Ziegelhammer  oder der Ziegelkreissäge nachgeschnitten werden.

Vorarbeiten bis einschließlich Lattung

Die Vorarbeiten, vom Entfernen der Ziegel über die Erneuerung des Dachstuhls bis hin zur Lattung, übernahm das Team von Riester Holzbau aus Leibertingen. Für diese Arbeiten wurde das Dach dabei segmentweise immer wieder auf- und abgedeckt. Alte Sparren aus Eiche und Fichte wurden erneuert oder teilweise zimmermannsmäßig ersetzt.

Der Westturm und die Kommandantur bekamen eine Wärmedämmung, die Hauptbastion wird nur im Sommerhalbjahr genutzt und ist deshalb nicht wärmegedämmt. Da das Luftvolumen des Exerziersaals und die teilweise meterdicken Mauern und der mächtige Steinboden für eine ausreichende Kühlung sorgen, wurde die denkmalgeschützte Dachkonstuktion im Originalzustand ohne zusätzliche Wärmedämmung belassen. Baudenkmäler müssen nicht nach den Vorgaben der EnEV saniert und wärmegedämmt werden.

Auf die Sparren wurde eine Fichteschalung aus 24 mm dicken Rauhspund-Brettern aufgebracht. Nachfolgend kam eine Dachbahn (Alujet „Rooftop blue“) auf das Dach, bevor dann die Konterlattung und die Lattung aufgebracht wurden (40/60 mm). Besonders detailreich waren auch hier der Übergang von Hauptdach zum halbrunden Dach, die Rundung selbst und die Gauben. Um diesen Bauabschnitt möglichst gleichmäßig rund zu gestalten, wurden viele Konterlatten gesetzt und sehr kurze Lattabschnitte verwendet. Zum Teil mussten die Konterlatten konisch gehobelt werden, um die Unebenheiten des Daches auszugleichen und um für eine möglichst gleichmäßige Fläche zu sorgen. Je weiter es am Dach nach oben ging und die Radien enger wurden, bedienten sich die Handwerker dem elektrischen Handhobel, um die Rundungen nachzuarbeiten. Zunächst mussten hierzu allerdings die Schrauben versenkt werden. „Dieses händische Nacharbeiten ist ein Detail, das auch nicht jeder so in dieser Form macht. Erst damit kann aber der Dachdecker gut darauf aufbauen“, zeigt sich Creaton-Fachberater Robert Jäger zufrieden mit der Ausführung. Jürgen Gail pflichtet ihm bei: „Die Zimmerleute haben sehr gute Vorarbeit geleistet!“ Die bauleitende Architektin Teresa Weimer vom Architekturbüro Elwert&Stottele hebt lobend hervor, mit wie viel Geduld Zimmerleute und Dachdecker an der Sanierung der historischen Dächer gearbeitet haben. „Die Dachdecker haben keine Mühe gescheut, das Dach perfekt und für die nächsten Jahrzehnte sicher einzudecken“, sagt die Architektin.

Absturzhaken sicher befestigen

Schaut man beim Verlegen des Sakralbibers zu, wird klar, warum ein Handwerker wie Jürgen Lindemann seine Arbeit liebt. Gerade ist er dabei, das Dach der Gaube am Rundturm einzudecken. Das Gebäudeteil liegt exponiert, deshalb muss hier jeder Biber geklammert werden. Entspannt legt er einen Biber um den nächsten, befestigt mit einem gekonnten Handgriff die Windsogsicherung in der Lattung und hängt danach den nächsten Ziegel ein. Einzig beim Anbringen einer von über 100 Dachhaken wird der Arbeitsrhythmus gestört. Zunächst wird dabei eine Grundplatte aus Kupfer zwischen zwei Biberschwanzziegel gesetzt und mit Vollgewindeschrauben befestigt. Dann wird der Dachhaken (ebenfalls aus Kupfer) in eine breitere Bohle, die als Ersatz für die Latte eingebaut wurde, darüber eingehängt und mit zwei Schrauben in die Bohle gesichert. Der Druck auf den Haken wird bei dieser Konstruktion gleichmäßig auf die Kupferplatte abgeleitet, ohne dass die Biber Schaden nehmen. „Gerade bei so einem Dach mit beschränktem Zugang ist es wichtig, dass wir viele Dachhaken haben, damit wir – wenn doch mal ein Schadensfall eintritt – genügend Leitern hängen können um uns zu sichern“, erklärt Jürgen Gail.

Die Arbeit geht nicht aus

Ende des Jahres werden die meisten Arbeiten bei diesem Bauabschnitt, der Hauptbastion und der Kommandantur, abgeschlossen sein. Die Südseite der Hauptbastion und der anschließende Rundturm sind schon fertiggestellt und die daran anschließende Kommandantur ist derzeit in Arbeit. Auf den insgesamt 1634 m² großen Dachflächen liegen dann rund 61 000 Ziegel, die mit 20 000 Klammern gegen Windsog gesichert sind. Seit April 2017 waren die Handwerker der Karl Stahl Bedachungen GmbH mit zwei bis fünf Mann auf der Baustelle im Einsatz. Die Arbeit wird aber weiter gehen. Im Frühjahr 2018 wird das Dach des Ostturms am Wehrgang der Vorburg saniert.

Jetzt, da der erste Schnee gefallen ist, wird erst einmal das Innere der Burg, zunächst im Herrenhaus saniert. Hier werden vom Jugendherbergswerk nicht nur Beherbergungsräume modernisiert, sondern auch mit Unterstützung der Denkmalstiftung Baden-Württemberg und des Bundes wertvolle Wandgemälde restauriert.

Autor

Rüdiger Sinn ist verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift dach+holzbau.

Eine Festung auf Felsen: Die Burg Wildenstein

Die Burg Wildenstein liegt oberhalb des Donaudurchbruches durch die Schwäbische Alb zwischen Tuttlingen und Sigmaringen. Die Ursprünge der Burg gehen auf das 11. Jahrhundert zurück. Der Bauzustand entspricht noch heute, insbesondere in der Außenanlage, fast unverändert dem Zustand von 1554, nach Abschluss des von Gottfried Werner von Zimmern veranlassten und 1514 begonnenen Umbaus zu einer frühneuzeitlichen Festung. Sowohl Hauptburg als auch Vorburg stehen auf Felsen, die sogar noch künstlich steiler gehauen wurden und sind nur über Brücken zugänglich. Imposant ist der über die gesamte Breite der Burg reichende, 20 Meter lange und ursprünglich auch 20 Meter tiefe Graben.

Heute ist die Burg im Besitz des Deutschen Jugendherbergswerkes, Landesverband Baden-Württemberg e.V. Es gibt derzeit 162 Betten und 41 Zimmer. Gruppen können fünf verschiedene Tagungsräumen anmieten, diese bieten Platz für insgesamt 210 Personen. Infos unter www.jugendherberge.de/de-de/jugendherbergen/leibertingen-wildenstein114/portraet.

Der Sakralbiber von Creaton

Der 18 mm dicke Sakralbiber wird am Creaton-Standort in Ichenhausen-Autenried produziert. Der Tonrohstoff kommt vom dortigen Biberberg. Die Vorgängerfirma Ott hatte ab 1934 jahrzehntelang am gleichen Standort Ziegel gefertigt. Der Hersteller Ott galt lange als der so genannte „Ziegelpapst“ in Deutschland. Der Denkmalziegel mit seiner aufgerauten Oberfläche ist ein wenig wuchtiger als der normale 14 mm-Ziegel. Mit Frostsprengung habe es seit der Produktion an diesem Standort noch nie Probleme gegeben, sagt Creaton-Fachberater Robert Jäger. Die Windsogsicherung wird bei schwierigen Bauvorhaben individuell von den Anwendungstechnikern erstellt. Eine exponierte Lage und ein steiles Dach bedeuten zusätzliche Sicherheitsanforderungen, vor allem, wenn Publikumsverkehr zu erwarten ist: „Hier setzt man lieber eine Klammer zu viel als eine zu wenig“, sagt Fachberater Robert Jäger.

Bautafel (Auswahl)

Projekt             Denkmalgerechte Dachsanierung der Burg Wildenstein, 88637 Leibertingen

Bauherr        Deutsches Jugendherbergswerk, Landesverband Baden-Württemberg e.V., 70372 Stuttgart, www.jugendherberge-bw.de

Dachdeckerarbeiten    Karl Stahl Bedachung GmbH, 72488 Sigmaringen, www.karlstahl-bedachungen.de

Zimmererarbeiten    Riester Holzbau GmbH, 88637 Leibertingen, www.riester-holzbau.de

Architekt        Elwert&Stottele GbR, 88212 Ravensburg, www.elwert-stottele.de

Ziegel             Sakralbiber (Kirchenbiber), Creaton AG, 86637 Wertingen, www.creaton.de

Windsogklammern    Friedrich Ossenberg-Schule GmbH + Co KG, 58675 Hemer , www.fos.de