Gerüstbau: Sicher zur nächsten Ebene mit dem Gerüstsystem Peri Up Easy

Leicht soll es sein, einfach in der Montage, flexibel im Aufbau, standfest und vor allem: sicher. Diese Anforderungen an Gerüste klingen plausibel, sind aber konstruktiv eine Herausforderung. Wir zeigen ein Gerüstsystem, bei dem die nächsthöhere Ebene sicher von unten montiert wird.

Das Fassadengerüst „Peri Up Easy“ soll die Flächenleistung eines Rahmengerüstes mit der Flexibilität eines Modulgerüstes vereinen. Der offene, zweiteilige Rahmen und alle weiteren Komponenten des Gerüsts bestehen aus Stählen mit kleinen Querschnitten. Diese Stähle haben eine hohe Tragfähigkeit und sind dabei relativ leicht. Der Aufbau funktioniert fast ohne Werkzeug. Riegel und Konsolen, die etwa bei großen Dachüberhängen zum Einsatz kommen können, rasten leicht ein, Längsdiagonale und Geländer-Holme werden mit einer einfachen Bewegung beim Einhängen verriegelt. Die Abhebesicherung der Beläge greift selbstsichernd. Die eingehängten Beläge können aus dem stehenden Gerüst jederzeit herausgenommen werden, um etwa größere Bauteile wie Deckenelemente während des Baus ins Gebäudeinnere einzuheben.

 

Montage von der darunterliegenden Ebene

Eine besondere Rolle spielt bei dem Gerüst der integrierte Rosett‑Knoten mit acht direkten Anschlussmöglichkeiten. Wenige Handgriffe, der Verzicht auf Werkzeuge und ein geringes Gewicht der Gerüstteile reduzieren den Aufwand bei Montage und Demontage des Gerüsts und verringern die Gefahr „vergessener“ Arbeitsschritte. Unter Sicherheitsaspekten noch wichtiger ist die grundsätzlich vorlaufende Montage der nächsthöheren Gerüstebene aus der sicheren, darunterliegenden Ebene, einschließlich aller Absturzsicherungen wie Horizontal- und Stirngeländer. Hilfskonstruktionen, die als zusätzliche Sicherheitskomponenten eingebaut werden, entfallen. Auch Persönliche Schutzausrüstung gegen Abstürze, die in Vorbereitung und Anwendung nicht nur beim Gerüstbau besondere Sorgfalt erfordert, ist bei diesem Gerüst nicht nötig. Bei „Peri Up Easy“ wird die nächsthöhere Gerüstebene erst betreten, wenn Belag und alle Geländer schon montiert sind.

Autor

Franz Greisinger ist Vertriebsleiter „Gerüstbau und Handwerk“ bei der Peri GmbH in Günzburg.

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