Das große Krabbeln
Massenvermehrung von Kugelkäfern nach Altbausanierung-
Bilder auf gegenüberliegender Seite: Bei einer...
Fotos: Eva Scholl
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Voraussetzung für das Auftreten von Kugelkäfern...
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Ein Blick in das unten abgebildete Einweckglas...
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Im Labor lebt diese Population seit weit über 30...
Fotos: Eva Scholl
In alten Häusern neigen Kugelkäfer und ihre Verwandten nach Sanierungsarbeiten zur Massenvermehrung. Das ist seit jeher bekannt, wird aber leicht vergessen. Die Käfer selbst sind zwar völlig harmlos, gelten allerdings als gefräßig und laufen überall herum. Ihr verstärktes Auftreten ist die verzögerte Reaktion auf eine Veränderung im Ökosystem Haus. Will man nicht mit den Käfern leben, bedarf es einer gezielten Abwehr, welche die Kenntnisse der Biologie und ein umfassendes Verständnis der Feuchtigkeit im menschlichen Nahbereich voraussetzt.
Schon den alten Ägyptern fraßen sie die Vorräte weg. Etwa 20 Arten der Diebkäfer-Familie, zu denen auch die Kugelkäfer zählen, können in mitteleuropäischen Wohnhäusern auftreten. Die Tiere sind spinnenähnlich und langbeinig. Die meisten haben einen schmalen Vorderkörper und einen halbkugeligen Hinterleib und sind etwa 2 bis 4 mm lang. In Zeiten des gesetzlich verordneten Klimaschutzes sorgen diese Käfer für einige Beunruhigung.
Das Haus als Ökosystem
Die Käfer waren längst da, ohne dass es den Bewohnern auffiel. Sie sind anspruchslose „Haustiere“ – bescheidene Extremisten. Im Naturhaushalt sind...
Dipl.-Biol. Eva Scholl, Schädlingsbiologin, Nürnberg
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