Emissionsarm gedämmte Kellerdecke

Die ECO Dämmplatte EPS 035 WI/DI für die Kellerdeckendämmung besteht aus einem „low emissions Styrol“. Die Dämmplatte von IsoBouw wird im handlichen Format 1000 x 500 mm mit umlaufender Nut und Feder und sichtseitiger Fase für eine optisch ansprechende Deckenuntersicht geliefert.

Die EnEV 2014 gibt für die Dämmung von Kellerdecken einen Grenzwert U-Wert < 0,30 W/m²K vor. Mit der ECO Kellerdecken-Dämmplatte EPS 035 WI/DI für die Innendämmung der Kellerdecke bietet der Hersteller IsoBouw eine emissionsgeprüfte EPS-Dämmplatte aus der „Ecoline“ Produktreihe für wohngesundes Dämmen von Innenräumen an, die unter Verwendung eines „low emissions Styrol“ hergestellt wird. Die ECO-Kellerdecken-Dämmplatte ermöglicht die leichte und schnelle Verarbeitung beim nachträglichen Einbau in Kellerdecken oder ähnlichen Wirtschaftsräumen.

Verarbeitung

Vor der Verlegung müssen Deckenunebenheiten ausgeglichen beziehungsweise entfernt werden. Der Untergrund muss fest, tragfähig und frei von dynamischen Rissen sein. Falls erforderlich muss eine geeignete Haftbrücke vor der Verklebung aufgetragen werden. Die Verklebung an der Decke erfolgt mit dem IsoBouw „ECO CeilBond“, einem zementhaltigen, standfesten und hoch flexiblen Kombikleber für die emissionsarme Verklebung. Der wird je nach gewünschter Konsistenz in einem sauberen Mischgefäß klumpenfrei und homogen mit 0,25 bis 0,31 Liter sauberem Leitungswasser je kg Trockenmörtel angemacht. Nach einer Reifezeit von 3 Minuten wird er mit der Zahnspachtel auf die Deckenplatten aufgetragen.

Aufbringen des Klebers

Der Kleber soll vorzugsweise von der Plattenmitte aus mit einem Flächenanteil von mindestens 30 Prozent aufgetragen und dabei ein umlaufender Ring von etwa 5 cm vom Plattenrand von Kleber freigehalten werden, damit kein Kleber in die Plattenfugen eindringen kann. Mögliche Kleberreste an den Stirnseiten der Dämmplatten müssen vor der Verlegung entfernen werden.

Verlegung der Platten

Die mit Kleber versehenen Platten dann an die Decke pressen. Bei größeren Dämmstoffdicken (höheres Plattengewicht) wird empfohlen, die Platte bis zum Anziehen des Klebers zu stützen.

Bei der Verlegung beginnt man in einer Ecke des Raumes und verlegt die erste Reihe. Dabei ist auf Fluchtgenauigkeit zu achten, damit die folgenden Reihen ebenfalls sauber in einer Richtung verlegt werden können. Die Verlegung der zweiten Reihe beginnt zur Vermeidung von Kreuzfugen mit einer halben Platte. Die Verlegung erfolgt grundsätzlich dicht gestoßen und im Verband. Die Platten kann man mit einem Heißdraht-Schneidegerät auf der Sichtseite schneiden. Eventuell nötige kleine Anpassungen der Dämmplätten für vorhandene Rohrleitungen können auch mit einem Messer vorgenommen werden.

Autor

Dipl.-Ing. Hanns-Christoph Zebe ist Inhaber des Ingenieurbüros Zebe-PR für Kommunikation im Bauwesen in Kaiserslautern und unterstützt IsoBouw bei der Pressearbeit.

Thematisch passende Artikel:

10/2010

Neopor und EPS für die Kellerdecke

Unter der Marke Bimax Therm bietet Beck + Heun ein praktisches System für die nachträgliche Dämmung von Kellerdecken an. Durch die Kombination aus einer Neopor- (WLG 032) und einer EPS-Platte (WLG...

mehr
03/2015

Gut streichbare Kellerdeckendämmung

Eine Dämmung kann man unter der Kellerdecke mit der jüngst in den Markt eingeführten, nichtbrennbaren Steinwolle-Dämmplatte Planarock Select von Rockwool besonders komfortabel einbauen ist. Sie...

mehr
05/2016

Vulkanisches Perlitgestein als Dämmung

Das „Rotkalk in-System“ von Knauf ist ein Innendämmsystem aus Dämmplatte, Lai­bungs­platte und Mörtel. Basis des Systems ist die „Rotkalk in-Board 045“ Dämmplatte. Sie hat eine...

mehr
05/2017

Fixierring erleichtert das Anbringen von Dämmplatten an die Kellerdecke

Vor Verlegung der Deckendämmplatten sollte der Untergrund geebnet, gereinigt und auf seine Haftzugfestigkeit geprüft werden. Bei Bedarf, zum Beispiel bei kreidenden oder sandenden Untergründen,...

mehr
7-8/2010

Komplettsystem für die Kellerdecke

Je nach Baujahr, Art und Nutzung des Kellerraumes weisen Kellerdecken unterschiedliche Oberflächen auf: Vom Sichtbeton über Dispersionsfarben bis hin zu Putzbeschichtungen finden sich verschiedenste...

mehr