Komplettiert
Umbau des Nord- und Westflügels der Moritzburg in Halle/Saale-
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Der neue Haupteingang in der Nordfassade erhielt...
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Ganz oben links: Der Westflügel nach Beendigung...
Fotos (5): Stiftung Moritzburg/Reinhard Hentze
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Die neuen Fenster wurden in den tiefen Laibungen...
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Ganz oben: Aufbau des Dachtragwerks
Darunter: Die...Fotos (5): Stiftung Moritzburg/Reinhard Hentze
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Die beiden Ausstellungs-Boxen im West- und...
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Westflügel (links) und Nordflügel nach der...
Fotos (4): Robert Mehl
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Die Toiletten wurden in grauen Boxen im...
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Blick in den Westflügel: In diesem Teil des...
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Die Raumwirkung im Westflügel ließ sich am besten...
Foto: Ludwig Rauch
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Explosionszeichnung, ohne Maßstab
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Grundrisse, Maßstab 1 : 1500
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Schnitt AA, Maßstab 1 : 750
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Detail Fenster, Maßstab 1 : 50
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Axonometrie Dachtragwerk, ohne Maßstab
Die Moritzburg in Halle an der Saale wurde bereits vor mehr als 100 Jahren zum Museum: Damals ergänzte man die Ruine der spätmittelalterlichen Burganlage durch neue Bauteile im Süd- und Ostflügel und eröffnete dort 1904 das „Kunstgewerbemuseum“. Im vergangenen Jahr vollendete das spanische Büro Nieto Sobejano Arquitectos den langen Umnutzungsprozess durch den Einbau einer expressionistischen Dachkonstruktion, die dem „Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt“ durch die Reaktivierung des Nord- und Westflügels 2100 m2 zusätzliche Ausstellungsfläche beschert.
Die Moritzburg wurde 1484 bis 1503 im Auftrag des Erzbischofs Ernst von Sachsen errichtet. Die vierflügelige Burg wird an den Ecken von Rundtürmen gefasst. Im Innenhof finden sich vor allem an den Fensterfassungen in erster Linie gotische Architekturelemente, während die wehrhaften Außenmauern schon Merkmale der aufkeimenden Renaissance zeigen. Im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) brannten zunächst West- und Nordflügel aus. Wenige Jahre später sprengten schwedische Truppen auch noch den Eckturm im Südwesten, so dass die einst stolze Moritzburg nur noch eine Ruine war. Gänzlich aufgegeben...
Collin Klostermeier,
Münster/Westfalen
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