Zellulose trifft Hohlraum

Zellulose braucht Hohlräume um eingeblasen werden zu können – dank sogenannter „Sparrenexpander“ lassen sich solche Gefache-Hohlräume an der Fassade, in der obersten Geschossdecke oder an Decken anbringen. Die Kooperation zweier Unternehmen soll Synergien schaffen.

Die „Hufer-isofloc-Edition“ ist eine Unterkonstruktion aus Holz die mit Hilfe von sogenannten „iso-Expandern“ Hohlräume aller Art schafft. Egal ob Dach, Boden oder Fassade: Die Unterkonstruktionen werden – nachdem die Dämmstärke festgelegt wurde – relativ einfach an dem entsprechenden Bauteil montiert. Sie sind statisch hoch belastbar und benötigen deshalb relativ wenig Steganteile. Nachdem die Stege montiert sind, wird zum Beispiel mit einer OSB-Platte die Luftdichte Ebene hergestellt. Danach kann der Zellulosedämmstoff eingeblasen werden.

In Kombination mit der Dämmung aus Zellulose, die ­lückenlos selbst in hinterste Ecken eingeblasen wird, entstehen keine Wärmebrücken, keine ungedämmten Hohlräume und keine Fugen in der Dämmschicht. Luftströmungen und unkontrollierte Wärmeverluste sind damit ausgeschlossen.

Das Baustellenhandling mit Schlauchbefüllung und der Einblastechnik ist einfach. Am Ende entsteht ein robuster und nutzbarer Boden oder Laufbelag im Dachboden oder ein optimal gedämmter Dachraum oder eine Dachschräge.

Auch an der Fassade kann das Kombi-System eingesetzt werden. Die Sparrenexpander lassen sich in der Höhe verschieben, damit können Unebenheiten oder schräge Wände, ausgeglichen werden.

Autor

Melanie Hottenrott arbeitet im Marketing bei Isofloc.