Ein Klick bis zum Auftrag

Mancher Handwerker ist noch immer zögerlich, wenn es um den Einsatz neuer Software-Angebote und das Aufbrechen bewährter Abläufe geht. Dabei könnte er viel effizienter und komfortabler mit digitalen Lösungen arbeiten. Zum Beispiel mit der B2B-Plattform Doozer.de, die die Angebotsabwicklung vereinfacht.

Von Malerarbeiten nach Mieterauszug bis zur Komplettsanierung – die Abwicklung von Handwerksdienstleistungsaufträgen orientiert sich im Bereich der Wohnungssanierung und -renovierung noch immer an klassischen Mustern. Dazu zählt vor allem die zeitaufwendige Angebotserstellung, der leider häufig eine mehrfache, zeitaufwendige Überarbeitung folgt. Umso ärgerlicher ist es dann für die Handwerksunternehmen, wenn der investierten Zeit kein Auftrag folgt. Viele Betriebe nehmen diesen Umstand nicht mehr schweigend hin – erst recht nicht in der momentanen Hochauslastungsphase, in der Ressourcen besonders knapp sind.

Genau diese Tatsache markiert den Punkt, wo Optimierung durch Digitalisierung echte Mehrwerte schafft. In dieses Feld stechen nun Lösungen, die die Brücke in die neue Zeit bauen wollen: Die B2B-Plattform Doozer.de beispielweise operiert mit einem neuartigen Vergabeprozess, der den Ablauf der manuellen Angebotserstellung vollständig ersetzt und damit für eine deutliche Verschlankung der entsprechenden Abläufe zwischen Handwerksunternehmen und professionellen Bestandshaltern sorgt.

Mehr Zeit zum Geld verdienen

Handwerksunternehmen können nach ihrer Anmeldung so auf Basis vordefinierter Leistungspositionen Einheitspreise hinterlegen, die auf  Wunsch jederzeit modifizierbar sind. So arbeitet das Portal nahezu von allein, und eine manuelle Angebotserstellung ist nicht erforderlich. Auf Auftraggeberseite gestaltet sich der Beauftragungsprozess ebenfalls deutlich schlanker: Die Bestandshalter etwa speichern im Portal alle für eine Auftragserstellung relevanten Informationen zu ihren Immobilien. Dabei entfällt auch das klassische Aufmaß, das idealerweise eine integrierte Mengenberechnung übernimmt. Das Leistungsverzeichnis solcher Lösungen speist sich mitunter aus über 1000 Einzelpositionen, wodurch die Erstellung individueller wohnungsspezifischer Angebote unter Berücksichtigung des Objektzustands problemlos möglich sind. Häufige Leistungsbilder aus diversen Einzelpositionen sind für eine schnelle Bearbeitung in vorkonfigurierten Leistungspaketen zusammengefasst. Dem Handwerksmeister bleibt im Grunde nur die Entscheidung, die übermittelten, bereits vollständig definierten Aufträge per Mausklick anzunehmen oder abzulehnen. Auch buchhalterisch erfährt er Entlastung: Über eine integrierte Rechnungslegung lässt sich nach Abschluss der Arbeiten automatisch die Schlussrechnung stellen. Etwaige Nachträge können analog der Freigabestufen des herkömmlichen Prozesses Berücksichtigung finden.

Fazit

Die Digitalisierung kann auch für das Handwerk zu einem echten Wettbewerbsfaktor avancieren – nämlich genau dann, wenn Handwerksmeister A noch Angebote schreibt während Handwerksmeister B schon über eine digitale Plattform automatisch generierte Aufträge abarbeitet.

Autor

Thomas Bernstein ist Geschäftsführer der Doozer Real Estate Systems GmbH in Berlin.
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