Erweiterung des ehemaligen Kreishauses in Bielefeld

Das Mitte der 1950er Jahre nach Entwürfen des ortsansässigen Architekten Thiele in Bielefeld erbaute Kreishaus weist typische Gestaltungsmerkmale seiner Zeit auf. Nach zweijähriger Umbauzeit wurde es nach Plänen des Berliner Büros Thomas Müller Ivan Reimann Architekten im vergangenen Jahr für rund 26,5 Millionen Euro zum Technischen Dienstleistungszentrum der Stadtverwaltung erweitert. Da auch die Fassade des Altbaus eine gedämmte Natursteinfassade aus Jura-Kalk erhielt, ist sie von der Fassade der Erweiterung nicht zu unterscheiden.

Kernstück des Komplexes ist das zentrale Atrium mit Foyer, das den Neu- und Altbau miteinander verbindet. Die Wendeltreppe, die den Raum über alle Geschosse erschließt, wurde wiedererrichtet. Im Inneren unterscheiden sich das alte Kreishaus und der Erweiterungsbau voneinander: Während im Altbau die Aufteilung mit Flur und einzeln davon abgehenden Büros beibehalten wurde, verfügt der Neubau über transparente Büros, die um Kombizonen angeordnet sind. Eine Besonderheit stellt die aufwendige Sanierung des zweigeschossigen Saales mit Galerie dar, der für Besprechungen genutzt wird.

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