Tür in der Tasche Das Schiebetürsystem Knauf Pocket Kit kommt ohne zusätzliches Sturzprofil aus

Das Schiebetürsystem Knauf Pocket Kit lässt sich zeitsparend montieren, denn es kommt dank der stabilen Laufschiene ohne zusätzliches Sturzprofil aus. Als Zubehör sind Laibungen aus Aluminium oder Gipsplattenformteilen erhältlich, Stopper und Dämpfer können jederzeit nachgerüstet werden.

Mit einer Schiebetür vergrößert man den nutzbaren Wohnraum mit wenig Aufwand. Besonders Platz sparend sind solche Varianten, bei denen das Türblatt nicht außen vor der Wand läuft, sondern beim Öffnen in der Wandtasche der Ständerwand verschwindet. Somit kann die Fläche vor der Wand uneingeschränkt genutzt werden.

Das Schiebetürsystem Knauf Pocket Kit bietet dank des optionalen Stopper-/Dämpfer-Systems hohen Nutzerkomfort bei flexibler Anpassungsfähigkeit. So kann die Dämpfung sofort oder alternativ nachträglich eingebaut werden. Und die Stopper lassen sich sowohl beim Einbau als auch nachträglich am Anschlag und in der Tasche problemlos verstellen beziehungsweise justieren. Ab diesem Jahr wird Pocket Kit noch komfortabler: Dann wird eine spezielle Schallschutzausführung zur Verfügung stehen, die Anforderungen bis Schallschutzklasse 2 (SSK2, 32 dB) erfüllen kann.

Große Gestaltungsvielfalt

Sind zweiflügelige Türen gewünscht, werden einfach zwei Einbausätze miteinander kombiniert. Das Zubehörprogramm eröffnet die Wahl zwischen zargenlosen Türlaibungen aus vorgefertigten Gipsplattenformteilen oder hochwertigen Aluminiumlaibungen. Holz-, Stahl- oder Edelstahlzargen können über Systempartner bezogen werden. Pocket Kit deckt in der Standardausführung mit einem Element alle Standardgrößen ab und ist sowohl für den Einbau in CW 75 als auch in CW 100 Metallständerwände geeignet. Auch überhohe und überbreite Türblätter sowie maßgeschneiderte Lösungen sind erhältlich.

Einfache Ein-Mann-Montage

Die Montage von Pocket Kit ist extrem einfach. Der Monteur benötigt nur die Türblattmaße, und schon kann er das stabile System komfortabel in eine leichte Metallständerwand integrieren. Aufgrund der stabilen Laufschiene kommt das System ohne zusätzliches Sturzprofil aus. Kastenprofile verhindern Beschädigungen des Türblatts beim Verschrauben und bei der späteren Nutzung. Alle beweglichen Teile können nachträglich erneuert oder ausgetauscht werden, um beispielsweise das System auf ein erhöhtes Türblattgewicht von 120 kg (Sonderlösung) umzurüsten oder eine nachträgliche Dämpfung einzubauen.

Im ersten Schritt werden die um die Türöffnungsbreite gekürzten UW-Profile ausgerichtet und befestigt. Zum präzisen Ausrichten der Laufschiene wird über eine Schablone eine Schraube gesetzt. Sie dient zur Positionierung der Halterung der Laufschiene, die der Handwerker nach dem Ausrichten mit je vier Schrauben befestigt. Ist die Laufschiene korrekt montiert, müssen die Taschenprofile zunächst zusammengebaut und anschließend in die im UW-Profil angebrachten Standfüße gesteckt werden. Jetzt wird die Laufschiene mit den Taschenprofilen verschraubt, eine Aufsteckklammer sorgt für eine zusätzliche Versteifung. Um das Profilraster auch über der Türtasche weiterführen zu können und um die Stabilität noch weiter zu erhöhen, wird dann noch eine zusätzliche Verstrebung aus CW-Profilen montiert. Jetzt kann der Handwerker das Türblatt einhängen, die Funktion prüfen und gegebenenfalls die Tür justieren.

Autor

Andreas Gabriel ist Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Knauf Gips KG in Iphofen.

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