Holzgebäude dürfen in Hamburg jetzt höher gebaut werden

Studentenwohnheim Woodie in Hamburg in Holz-Modulbauweise, eröffnet im Oktober 2016,sechs Geschosse hoch
Foto: Zebau GmbH

Studentenwohnheim Woodie in Hamburg in Holz-Modulbauweise, eröffnet im Oktober 2016,sechs Geschosse hoch
Foto: Zebau GmbH
Seit diesem Jahr darf in Hamburg mit Holz in den Gebäudeklassen 4 und 5 gebaut werden. Das bedeutet, bei Gebäuden mit einer Höhe von bis zu 22 Metern darf Holz als Baustoff eingesetzt werden – das entspricht etwa 6 bis 7 Stockwerken. Zur Gebäudeklasse 4 gehören laut Musterbauordnung alle Gebäude, die über 7 und maximal 13 m hoch sind. In die Gebäudeklasse 5 fallen alle Gebäude, die zwischen 13 und 22 m hoch sind.

Hamburger Holzbauforum klärt wichtige Fragen

Wie die Änderung der Landesbauordnung sich auf die Baupraxis in Hamburg auswirkt, das ist Thema des Hamburger Holzbauforums #1 am 15. November 2017. Der Titel der Veranstaltung zeigt, worum es geht: „Holzbau in Hamburg – Volldampf mit angezogener Handbremse? Motivation und Hemmnisse“. Dr. Stefan Diederichs von der Behörde für Umwelt und Energie Hamburg spricht hier über die ­Förderung des Holzbaus und den sozialen Wohnungsbau in Hamburg. Am 24. Januar 2018 geht es im Hamburger Holzbauforum #2 um das Thema Städtische Nachverdichtung in Hamburg: Potentiale, Brandschutz, Baurecht und beispielhafte Projekte. Eine Anmeldung für die Hamburger Holzbauforen ist möglich im Internet unter www.zebau.de.

Aufstockung in Hamburg
Foto: Ingo Kempa keenco3 UG

Aufstockung in Hamburg
Foto: Ingo Kempa keenco3 UG