Ausgezeichnet: 8. Unipor-Architekturpreis vergeben

Bereits zum achten Mal lobte die Unipor-Ziegel-Gruppe ihren Architekturpreis „Im Einklang mit der Natur“ aus. Alle zwei Jahre werden damit herausragende Gebäude aus Ziegeln prämiert. Die Sieger des diesjährigen Wettbewerbes wurden im Januar auf der BAU in München geehrt. Das gleichermaßen hohe Niveau der Sieger-Objekte machte die Entscheidungen der Jury schwerer und ließ bei der Wahl keine hierarchische Einteilung zu. Um allen Objekten gerecht zu werden, entschied sich die Jury diesmal für fünf gleichwertige erste Plätze. Darüber hinaus hatte das Preisgericht die Aufgabe, die Sieger der beiden Sonderpreise „Mehr­geschossiges Bauen mit Ziegeln“ sowie „Ziegel und Wissenschaft“ zu ermitteln.

Einen der fünf ersten Preise erhielt das Architekturbüro Gerber Architekten aus Dortmund für Wohnhäuser in Essen. Das Objekt überzeugte die Jury vor allem durch die klare und logische Struktur. Von der Lage her bildet die Wohnbebauung den unteren Abschluss halbkreisförmig angelegter Bestandsbauten.

Einen weiteren ersten Preis gab es für die Blindeninstitutsstiftung in Regensburg der Architekten Georg Scheel Wetzel aus Berlin. Das Institut betreut insgesamt 120 seh- und mehrfach schwer behinderte Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 21 Jahren. Die planerische Herausforderung bei dem Objekt lag in der Anpassung an die Umgebung: Die Neubauten mussten in ein landschaftliches und historisches Gelände am Rande der Stadt eingebettet werden.

Auch das Dortmunder Architekturbüro SHA Scheffler Helbich Architekten erhielt einen ersten Preis für ein Einfamilienhaus in Dortmund. Die strengen Vorgaben des Bebauungsplans wurden mit dem zweigeschossigen Flachdachkubus konsequent eingehalten.

Einen weiteren ersten Preis gab es für das vom Münchner Büro Heiß + Kirchhof Architekten entworfene Austragshaus, das in erster Linie durch seine Funktionalität besticht. In zweiter Baureihe entstand ein in jeder Hinsicht altengerechtes Wohnhaus für die Großeltern – klein, offen, funktional und leicht zu unterhalten. Damit wird im bestehenden, großen Haus für die nächste Generation Platz gemacht.

Einen weiteren ersten Preis erhielt das von den Berliner Architekten Clarke und Kuhn geplante Wohnhaus in Berlin an der Spree. Die Lage wurde von den Architekten geschickt genutzt. „Das Gebäude ist ein Paradebeispiel für ein modernes und luxuriöses Stadthaus, das im Gegensatz zur Villa mit minimalem Grundstücksverbrauch auskommt“, so das Fazit der Jury.

Der Sonderpreis für mehrgeschossiges Bauen mit Ziegeln ging für Sozialwohnungen in Seefeld-Hechendorf an den Architekten Peter Breining aus München.  Die 15 altengerechten und barrierefreien Wohnungen überzeugen trotz sparsamer Mittel durch ihre gestalterische Individualität. Den Sonderpreis Ziegel und Wissenschaft gab es für die freigeformte Mauerschale „Shel(l)ter“ der Projektgruppe an der TU Dresden.

Im Internet finden Sie unter www.bauhandwerk.de Fotos von allen ausgezeichneten Objekten.

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