Bleigießen
Verdübelungen mit Bleiverguss an Naturstein-Werkstücken-
Oben von links: Hier wird das Loch für den...
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Fotos: Ortwin Schwengelbeck
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Das flüssige Blei wird mit einer Metallkelle in...
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Das Blei wird in einem Tiegel mit Hilfe von...
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Die Fuge zwischen Bleiverguss und Steinflanke wird...
Foto: Ortwin Schwengelbeck
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Verdübelung mit Bleiverguss, ohne Maßstab
Zu den wichtigsten Arbeitsvorgängen bei Versetzarbeiten von erneuerten Naturstein-Werkstücken zählt die Verdübelung mit Bleiverguss. Die Arbeitstechnik, zwei neue Natursteine durch Dübel und Bleiverguss miteinander zu verbinden, war schon in der Antike bekannt. Sie wurde jedoch besonders in der Gotik (1235–1520) entscheidend weiterentwickelt. Bei der Ausführung solcher Arbeiten wird dem Handwerker auch heute noch ein hohes Maß an Fachkenntnissen abverlangt.
Die Natursteinelemente müssen für die Verdübelung mit Bleiverguss absolut trocken sein. Sie dürfen auch keine Bruchfeuchte mehr enthalten. Weiterhin müssen alle Bohrlöcher und Auflagerflächen der Werkstücke staubfrei sein. Zu einem werkgerechten Bleiverguss gehört natürlich ein passender Dübel: Der Durchmesser des Dübels und die Einbindelänge muss vom Handwerker auf die Größe des zu verdübelnden Einzelstücks abgestimmt werden. Es ist ein großer Fortschritt, dass heute nur noch V 4A-Gewindestahl für diese Dübel verwendet wird. Durch die früher verwendeten Eisendübel sind in der Vergangenheit...
Dipl.-Ing. (FH) Ortwin Schwengelbeck, ehem. Staatliches Bauamt Bielefeld und Detmold
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