Experimentierfeld
Totalumbau einer Schlosserei in Memmingen zum Wohnhaus-
Bilder oben: Die leerstehende Schlosserei vor dem...
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Großes Bild auf gegenüberliegender Seite: Die...
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Totalumbau: Während die Grundrisse weitgehend...
Fotos (3): SoHo Architektur
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Bilder ganz oben: Die Schlackeschüttung der alten...
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Fotos (5): SoHo Architektur
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Das Dach deckten die Handwerker mit dunkelbraunen...
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Bilder oben: Aufzugskern und zugemauertes Fenster...
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Fotos (4): SoHo Architektur
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Oben: Wohnen in der Stadt – eine große Terrasse...
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Die moderne Küche bildet einen deutlichen Kontrast...
Fotos (4): Rainer Retzlaff
Das 1935 erbaute und bis Mitte der 1990er Jahre als Schlosserei genutzte Haus auf einem Eckgrundstück in der Altstadt von Memmingen ist seit der Errichtung im Besitz der Familie Warth. Nach der Auslagerung der Schlosserei in ein neues Industriegebiet stand das Haus leer, bis sich Mona und Eugen Warth entschlossen, mit ihren beiden Kindern in das alte Haus einzuziehen. Mit dem Totalumbau des großen Massivbaus beauftragten sie den Architekten Alexander Nägele vom ortsansässigen Büro SoHo Architektur, der die ehemalige Schlosserei zu einem modernen Wohnhaus mit einer dementsprechend modernen Fassadengestaltung umbaute.
Was sich wie eine harmlose Bauaufgabe anhört, bewies sich in der Realität jedoch als hoch komplexes Spannungsfeld, dessen Kern eine grundsätzliche Frage war: Wie kann man in einer engen Altstadt qualitätvoll wohnen? „Meiner Meinung nach gibt es für den Umgang mit alter Bausubstanz generell keine Patentlösungen“, erklärt Architekt Alexander Nägele. „Vielmehr sollte bei jedem Umbau ein kreativer Diskurs zwischen Bauherr, Architekt und Bauamt gesucht werden, um die Potentiale eines Gebäudes in seiner Umgebung aufzudecken.“ Die Bauherren nahmen dieses Angebot dankbar an und brachten ihre...
Collin Klostermeier, Münster/Westfalen
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