Grüner Dämmstoff
Ökologische Einblasdämmung aus Wiesengras-
Nach der Ernte wird das Wiesengras siliert und...
Fotos: Gerhard Holzmann
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Der fertige Dämmstoff: Um den Anforderungen des...
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Wiesengras ist in allen Regionen Deutschlands...
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Wiesengraszellulose lässt sich in offene...
Fotos: Gerhard Holzmann
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Vorbereitung: Die Wiesengraszellulose wird in die...
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Die Kuh frisst es, ein Fußballer kann ohne gar nicht so recht leben und in Deutschland ist es seit zwei Jahren möglich, Häuser damit zu dämmen: Gras als Dämmstoff. Dass mag vielen Handwerkern zunächst als ökologische Spinnerei erscheinen. Doch die Forschung ist längst einen Schritt weiter:
Dort wird beim Thema Wiese längst nicht mehr nur an Einblasdämmung, sondern vielmehr an einen multifunktionalen Rohstoff für zahlreiche Industriezweige gedacht.
Durch die restlose Raffinerie einer Tonne silierten Wiesengrases können etwa 152 kg Zellulosefasern, 190 kg Proteine, 615 kWh elektrischer Strom, 900 kWh Wärmeenergie und einiges an Stickstoff erzeugt werden. Das heißt, man ist in der Lage, die Dämmstoff- und Spritzgussindustrie mit Zellulosefasern, die Düngemittelindustrie mit Stickstoffen und die Kosmetik-, Pharma-, Lebensmittel- und Viehfutterindustrie mit wichtigen Aminosäuren zu versorgen. Dies haben die beiden Schweizer Michael Gass und Roland Ruegsegger erkannt und im beschaulichen Brensbach im Odenwald eine Aufbereitungsproduktion ins...
Gerhard Holzmann,
Bauberater, Stuckateur und Bauingenieur, Welden
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