Handwerk alter Schule
Auszäunen von Fachwerkkonstruktionen mit Lehmbewurf-
Oben links: Der Schichten- aufbau im Schaugefach –...
Fotos (2): Bauhütte Knepper
-
Daneben: Bei der Sanierung dieses Fachwerkhauses...
-
Großes Bild auf gegenüberliegender Seite:...
Foto: Thomas Wieckhorst
-
Oben links: Die Staken werden auf Länge...
-
Daneben: Für das Flechtwerk wird biegsames Holz...
-
Fotos (4): Bauhütte Knepper
-
Oben links: Der Lehmbewurf wird per Hand...
-
Daneben: Anschließend muss der Lehm mit einem...
Das Auszäunen von Fachwerkfeldern mit Staken und Weidenruten sowie anschließendem Lehmbewurf ist eine traditionelle Handwerkstechnik, die sich über Jahrhunderte in der Praxis bewährt hat. Die Ausführung ist zwar sehr zeit- und arbeitsintensiv, garantiert dafür aber auch eine extrem lange Lebensdauer. Darüber hinaus wird sie den Anforderungen einer „arbeitenden“ Fachwerkkonstruktion vollauf gerecht. Der Beitrag zeigt, was bei der handwerklichen Ausführung beachtet werden sollte.
Das Bauen mit Lehm zieht sich durch fast alle Zivilisationen der Menschheitsgeschichte bis in die heutige Zeit. Funde aus der Bronzezeit beweisen, dass auch in Deutschland vor tausend Jahren Lehm als Füllmaterial von Palisaden- und Flechtwerkwänden ein durchaus weit verbreiteter Baustoff war.
Baulehme sind bautechnisch gesehen tonhaltige Erden. Die wirksamen bindigen Bestandteile des Lehms sind nur die tonigen Anteile – Sandkörner und Gesteinsmehl bilden das Mineralgerüst. Ton ist ein Verwitterungsprodukt aus Feldspat und anderen Mineralien der Urgesteine. Die chemische Verbindung mit anderen...
Wilfried Knepper, Mau-rermeister und Inhaber der Bauhütte Knepper GmbH, Dortmund
Mehr erfahren Sie in der Heftausgabe







