Made in Germany
Zunftbekleidung, die sich nicht so einfach kopieren lässt-
Durch den Einsatz von speziellen Garnen ist die...
Fotos (3): Paul H. Kübler Bekleidungswerk
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Fotos (4): MEWA
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Das Handwerk hat in Deutschland eine lange Tradition. Vor allem Zimmerleute und Maurer fühlen sich den Bräuchen der im Mittelalter entstandenen Zünfte bis heute verbunden. Erkennbares Zeichen ist die Zunftbekleidung. Dass sie sich bis heute so großer Beliebtheit erfreut, hat nicht nur mit Traditionsbewusstsein, sondern vor allem mit Qualität zu tun. Zunftbekleidung „Made in Germany“ hält, was sie verspricht, auch wenn in Asien gefertigte Ware auf den ersten Blick keinen Unterschied erkennen lässt.
Die Kluft der Zimmerer ist klaren Regeln unterworfen. Hose, Weste, Jacke und Hut – ihre wesentlichen Bestandteile – sind schwarz. Weiß schimmern die Perlmuttknöpfe an Weste und Jacke, die mehr als Schmuck als zum Knöpfen dienen. Im Kontrast dazu steht das blütenweiße Hemd: „Staude“ genannt.
Ebenso wichtig wie die Gestaltung ist die Funktionalität: Hose, Jacke und Weste werden stark beansprucht und müssen demzufolge extrem reiß- und scheuerfest sein. Darüber hinaus haben sie den Zunftarbeiter, der jedem Wetter ausgesetzt ist, vor Kälte, Wind und Regen zu schützen. Dies stellt hohe Anforderungen...
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