Denkmalschutz trifft Praxis –SAKRET Baustoffsysteme für die Sanierung historischer Bausubstanz
Die Sanierung des Mauerwerks denkmalgeschützter und historischer Gebäude stellt auch erfahrene Fachleute oft vor Herausforderungen. Historisches Mauerwerk verlangt Baustoffen, die hinsichtlich Festigkeit, Feuchteverhalten und Diffusionsoffenheit mit dem Bestand harmonieren. Zugleich setzt eine materialgerechte Sanierung eine sorgfältige, projektbezogene Bestandsaufnahme der zu erhaltenden Bausubstanz voraus. Auf dieser Grundlage lassen sich die geeigneten Materialien auswählen und auf die jeweilige Sanierungssituation abstimmen. Erfahrene Sanierer und Restauratoren nutzen dafür auf unterschiedliche Sanierungssituationen abgestimmte SAKRET Sanierungssysteme mit mineralischen Baustoffen.
Vorbereitung saugender Untergründe
Historische Mauerziegel können sehr stark saugend wirken und damit einem frisch aufgebrachten Putz zu rasch Wasser entziehen; Ursachen sind häufig Rohstoffe schwankender Qualität oder ungleichmäßige Brenntemperaturen. Gelegentlich wurden auch schwach saugende Natursteine eingesetzt. Ein netzartiges Vorspritzen von etwa 50 % des Putzgrundes mit dem SAKRET Vorspritzmörtel VSM als Teil eines abgestimmten SAKRET Systems verbessert die Haftung des Putzes auf solchen Untergründen und trägt zu einem gleichmäßigeren Saugverhalten bei.
Verputzen auf historischem Mauerwerk
Typisch für viele historische Gebäude ist ein Wandbild aus kleinformatigen, oft auch unebenen Steinen mit vielen, tief ausgeräumten Fugen. Zum Ausgleich der Unebenheiten sind häufig unterschiedliche Putzdicken erforderlich, deren Trocknungs- und Standzeiten in der Baustellenplanung zu berücksichtigen sind. Hinzu kommt, dass historische Ziegel sehr unterschiedliche Eigenschaften aufweisen können: Neben eher weichen, stark saugenden Steinen finden sich auch härter gebrannte Ziegel mit deutlich geringerer Wasseraufnahme. Durch den hohen Fugenanteil und oft weiche Mauermörtel kann das Mauerwerk trotz seiner Dicke eine vergleichsweise geringe Steifigkeit aufweisen. Der SAKRET Trasskalkputz TKP für den Innen- und Außenbereich bietet hier geeignete Eigenschaften für eine materialgerechte Sanierung historischer Bausubstanz:
- entwickelt für Anwendungen in Altbausanierung und Denkmalpflege,
- geeignet als Grund- bzw. Unterputz unter SAKRET Oberputzen sowie als Zweilagenputz mit nachfolgendem Anstrich,
- abgestimmt auf mineralische Untergründe im Bestand.
Den bei historischen Wandmaterialien häufig erforderlichen Spannungsausgleich unterstützt das SAKRET Armierungsgewebe 160, eingebettet in den SAKRET Filzfeinputz FFP. Dieser eignet sich auch zur Überarbeitung mineralischer Altputze oder als Glättputz für einen nachfolgenden Anstrich. Für die Oberflächengestaltung gehört zu dem SAKRET Putzsystem der Kratzputz KP für eine dickschichtige Ausführung mit gekratzter Oberfläche oder alternativ eine passende Schlussbeschichtung, etwa mit der Siliconharzfarbe SHF.
Denkmalpflege mit System
Die Sanierung historischer Gebäude verlangt flexible Lösungen für sehr unterschiedliche Untergründe aus Ziegeln, Naturstein, Fachwerk, Mörteln und Altputzen. Dafür bietet SAKRET aufeinander abgestimmte Materialien auf mineralischer Basis für verschiedene Anforderungen im Bestand. Die Putze entsprechen der europäischen Norm DIN EN 998-1, sind diffusionsoffen und für mineralische Systemaufbauten geeignet. Zugleich sind die einzelnen Systemkomponenten aufeinander abgestimmt und unterstützen so eine verlässliche Verarbeitung. Die Anwendungsbreite der für die Sanierung im Bestand geeigneten SAKRET Baustoffsysteme zeigen Sanierungsprojekte wie die „Stadtvilla“ in Eisenach, die Villa Raab in Alsfeld oder das Waldschlösschen in Rochlitz.
https://www.sakret.de/profi/kompetenz/referenzen/villa-eisenach-ein-hingucker
https://www.sakret.de/profi/kompetenz/referenzen/villa-raab-in-alsfeld-neues-leben-fuer-ein-baudenkmal
https://www.sakret.de/profi/kompetenz/referenzen/waldschloss-rochlitz
Weitere Informationen: https://www.sakret.de/profi/systeme/putze/altbau-putze/putz-auf-historischen-fassaden
