Bauherrenpreis Modernisierung verliehen

Zu Beginn dieses Jahres wurden die Preise des Wohnungsbauwettbewerbs „Deutscher Bauherrenpreis 2011“ in der Kategorie Modernisierung auf der Deubau in Essen verliehen. Zehn Gebäude zeichnete die Jury aus, zehn weitere erhielten eine Besondere Anerkennung. Darüber hinaus wurde auch der Sonderpreis „Denkmalschutz im Wohnungsbau“ zweimal vergeben: Zum einen für die beispielhafte Sanierung der Naumannsiedlung aus den 1920er Jahren in Köln-Riehl, zum anderen für die Modernisierung der Schwartzkopff-Siedlung in der Gemeinde Wildau an der östlichen Peripherie Berlins. Dort wurde die zur ehemaligen Loko­motivenfabrik gehörende Arbeitersiedlung aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts denkmalgerecht und energetisch beispielhaft saniert. Ausgezeichnet wurde zudem der behutsame Umbau der Wohnsiedlung „Grummer Karree“ aus den 1920er Jahren in Bochum, bei dem die städtische Wohnungsbaugesellschaft VBW die Belange der Denkmalpflege berücksichtigte und gleichzeitig neue Wohnqualitäten schaffte.

Der Umbau von in Plattenbauweise errichteten Wohngebäuden der 1980er Jahre zu Mehrgenerationenhäusern war Gegenstand eines beispielhaften Vorhabens der kommunalen Wohnungsgesellschaft im brandenburgischen Senftenberg. Die gelungene Umnutzung des denkmalgeschützten Verpackungsmittelwerks in Saalfeld in Servicewohnungen hielt die Jury ebenso für auszeichnungswürdig und nachahmenswert.

Für die beispielhafte Erneuerung von älteren historischen Bauten wurde der Umbau und die Modernisierung eines Altstadthauses in Weiden ausgezeichnet, ebenso wie der behutsame Umbau der geschichtsträchtigen „Alten Mädchenschule“ für studentische Nutzungen in der Altstadt der Lutherstadt Wittenberg durch das städtische Wohnungsunternehmen.

Drei Preise vergab die Jury an wegweisende Projekte der Erneuerung von Wohnbauten der 1960er Jahre: In Bodman-Ludwigshafen ist die Modernisierung und Aufstockung eines Mehrfamilienhauses so gelungen, dass eine attraktive neue Panoramaebene entstanden ist. Durch das Vorsetzen einer verglasten neuen Loggien-Ebene wurde aus einer abweisenden Wohnscheibe in Ingolstadt ein transparentes Wohngebäude. Die energetische Sanierung des längsten Wohnhauses Deutschlands am Wilhelmsruher Damm in Berlin-Reinickendorf steht wiederum beispielhaft für die energetische Modernisierung des Märkischen Viertels zu einer CO2-neutralen Großsiedlung.

Dokumentation des Bauherrenpreises

Hier finden Sie eine Dokumentation sämtlicher zum Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung eingereichter Objekte als PDF zum Download.

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