Loch bohren, Creme rein, Loch schließen

Mit einem stark vereinfachten Injektionsverfahren auf Basis der neuen Injektionscreme „Rajasil HS Easy“ wird eindringende Feuchtigkeit im Mauerwerk durch Herstellung einer Horizontalsperre gestoppt. Das macht den Weg frei für abschließende Arbeiten mit einem Sanierputzsystem.

Entgegen aufwendiger, mehrstufiger Injektionsverfahren ist die Verarbeitung der neuen, gebrauchsferti­gen Injektionscreme „Rajasil HS Easy“ einfach, sauber und bedarf keinerlei Spezialwerkzeug. Eine Handpresspistole reicht aus, um die Injektionscreme hohlraumfrei in die vorgebohrten Löcher einzubringen. Diese müssen anschließend lediglich verschlossen werden. Das WTA-zertifizierte Produkt zeichnet sich dabei durch eine hohe Eindringtiefe des lösemittelfreien Wirkstoffs aus, ist sehr ergiebig und dadurch gering im Verbrauch. Es wirkt hydrophobierend, unterbindet den kapillaren Wassertransport.

Einfache Anwendung

Zunächst wird der Altputz abgeschlagen. Danach zeichnet man Bohrlöcher in regelmäßigem Abstand (maximal 12 cm) an. Die Tiefe der Bohrlöcher sollte der Wanddicke minus 5 cm entsprechen. Nach dem Bohren werden die Bohrlöcher vom Bohrstaub befreit.

Dann kann man die Injektionscreme „Rajasil HS Easy“ mit einer Handpresspistole hohlraumfrei aus der Tiefe bis an die Oberfläche einbringen. Im letzten Schritt muss der Handwerker die Bohrlöcher mit dem Sperrputz „Rajasil SPP“ verschließen.

Abschließend neu verputzen

Um Folgeschäden zu vermeiden, dauerhaft trockene Wände zu erreichen und dadurch Räume wieder vollwer­tig nutzbar zu machen, reicht eine Horizontalsperre allein meist nicht aus. Die neue Rajasil Injektionscreme sollte den ersten Schritt in Richtung Ge­samt­sanierung darstellen und das betroffene Mauer­werk anschließend neu verputzt werden. Die auf­ein­ander abgestimmten Systemkomponenten Raja­sil Spritzbewurf, Sperrputz und Dichtungsschlämme beispielsweise bilden nach dem Injektions­ver­fahren innen und außen den perfekten Abschluss.

Autor

Heiko Faltenbacher ist Leiter des Marketings bei der Heck Wall Systems GmbH in Marktredwitz.

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