Dämmen mit Hanfmatten

Zum Ausdämmen von Gefachen in Holzrahmenwänden, Zimmerdecken sowie als Zwischensparrendämmung eignen sich die „Klima-Hanf“-Dämmmatten. Auch im Mauer­werksbau kann der Dämmstoff eingesetzt werden. Er setzt sich aus Nutzhanf, Brandschutzsalz und einer polymeren Stützfaser zusammen. Es gibt den Dämmstoff auch in einer kompostierbaren Version, die Maisfaser enthält. Der Hanf-Dämmstoff darf in Außenwänden mit F90-Brandschutzanforderung eingesetzt werden und ist verfügbar in Dicken von 40 bis 160 mm. Mit der Baustoffklasse B2 fallen die Hanfmatten in die Kategorie normal entflammbar. Die Wärmeleitfähigkeit der Dämmmatten liegt bei 0,041 W/m²K. Die Hanfmatten werden in den Standardmaßen 1200 x 600 mm produziert. Laut Hersteller lassen sie sich am besten mit Elektrosägen zuschneiden. Material, das beim Zuschneiden übrig bleibt, lässt sich als Stopfgut etwa zum Ummanteln von Rohren verwenden.

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