Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gemäß dem Motto „Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“, wollen viele Bauherren Kosten durch Selbstbau sparen. Nach Auskunft des Bauherren-Schutzbundes aus Berlin kann ein Bauherr mit der so genannten „Muskelhypothek“ 10 000 bis 25 000 Euro beim Bau eines Einfamilienhauses sparen. Dafür müssen besagte Bauherren aber mehrere hundert Stunden malochen, in denen sie Wertvolleres tun könnten – zum Beispiel Geld im eigenen Job verdienen. Das wäre sehr sinnvoll, denn ein Profi benötigt zu dem, womit sich der Heimwerker abquält, nur etwa ein Zehntel der Zeit. Zudem sieht das, was im Selbstbau kostengünstig entsteht, meist auch billig aus und besitzt meist nur wenig handwerkliche Qualität gelingen. Laut einer Umfrage des Internetportals immowelt.de sind jedoch fast die Hälfte der befragten Bauherren der Meinung, dass sie zum Beispiel die Malerarbeiten selbst übernehmen könnten. Weitere etwa 40 Prozent würden das zwar nicht selbst machen, sich dabei aber von Freunden oder dem Partner helfen lassen. Und ungefähr ein Viertel traut sich sogar Verputzarbeiten selber zu, usw. Doch weder verfügen diese Heimwerker über die handwerkliche Erfahrung und Ausbildung, noch haben sie das passende Werkzeug zur Hand – woran so mancher Heimwerker schließlich auch verzweifelt und dann doch einen professionellen Handwerker ruft.  Das Profiwerkzeug ist eben nicht nur zehnmal so teuer, es ist auch zehnmal besser. Zudem besteht ein wesentlicher Unterschied in der Anforderung, wenn es darum geht, beispielsweise tausend Schrauben in einem Jahr (Heimwerker) oder an einem Tag (Handwerker) einzudrehen – was sich wiederum auf die Lebensdauer der Werkzeuge auswirkt. Wie gut ein solches Profiwerkzeug ist, weiß man jedoch erst, wenn man es einmal selbst ausprobiert hat. Nach wie vor gilt: „Probieren geht über Studieren.“ Deshalb führen wir mit ausgewählten Handwerksbetrieben immer wieder Werkzeugtests durch und wollen dies in Zukunft noch häufiger tun. In dieser Ausgabe der bauhandwerk stellen wir ab Seite 8 einen Werkzeugtest vor, bei dem Zimmereien die Akku-Stichsäge von Metabo mit ihrem an die Steckdose angeschlossenen Pendant im Vergleich getestet haben und fordern Sie im Anschluss an diesen Beitrag auf, sich als Tester für die neuen Akku-Bohrschrauber von Panasonic zu bewerben. Nehmen Sie teil! Wir losen zwischen den Bewerbern aus, und die Teilnehmer dürfen das Werkzeug nach dem Test behalten. Wie gesagt: „Probieren geht über Studieren.“

Viel Erfolg beim Testen wünscht

Nach wie vor gilt: „Probieren geht über Studieren“

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