Mit Wetterschutzdächern von Peri sicher bauen bei jeder Witterung

Wetterbedingte Baustellenstopps und temperaturbedingte Bauteilschäden zählen mit zu den kostspieligsten Ablaufstörungen. Wetterschutzdächer, wie Peri sie anbietet, gehören zu den wirksamsten Präventionsmaßnahmen. Sie reduzieren zudem die Unfall- und Gesundheitsrisiken.

Nach der VOB/B gehört es zu den Pflichten von Bauunternehmen, dass sie in ihr Angebot die Witterungseinflüsse während der Ausführungszeit kalkulatorisch mit einrechnen. Referenzwerte dafür werden unter anderem vom Deutscher Wetterdienst (DWD) bereitgestellt, der in mehreren Langzeitbeobachtungen die Jahresdurchschnittswerte der Klima- und Wetterdaten ermittelt hat.

Zu den dokumentierten Witterungseinflüssen zählen beispielweise die Eis-, Frost- und Schneetage ebenso wie die Regen- und Sturmtage oder Heißwetterperioden mit Lufttemperaturen größer oder gleich 30°C. Kommt es während eines Projekts zu außergewöhnlichen Abweichungen von den normalerweise eintretenden Witterungsverhältnissen muss das Unternehmen diese Abweichungen dem Bauherrn nachweisen können. Denn nur dann besteht eine Grundlage, um eine Verlängerung der ursprünglichen Bauzeit beanspruchen zu können.

Daher ist es für Firmen notwendig, dass die tatsächlich auf der Baustelle auftretenden Klima- und Wetterdaten in der Bauakte über die gesamte Ausführungszeit lückenlos dokumentiert werden. Auch hierfür können die jeweils aktuellen regionalen Wetterdaten über den Service des DWD abgerufen werden.

Geringe Pufferzeiten

Durch die ohnehin eng getakteten Terminplanungen mit meist geringen Pufferzeiten ist es deshalb für Bauunternehmer ratsam, bei der Vielzahl von möglichen Ablaufstörungen den „Präventionsfaktor Wetterschutz“ konsequent mit einzurechnen. Denn schnell können Verzögerungen im Bauablauf dazu führen, dass witterungsunabhängige Leistungen zum Beispiel in die Wintermonate verschoben werden müssen.

Vor allem hier sind die schnellen Reaktions- und Ausführungszeiten der „Peri-Up“- Wetterschutzlösungen besonders interessant. Um Baustellen möglichst kurzfristig, sicher und kosteneffizient mit Wetterschutzdächern einrüsten zu können, haben Bauunternehmen und Gerüstbauer bei Peri seit 2020 die Option, auf zwei Systemlösungen mit unterschiedlichen Spannweiten zugreifen zu können. Neben dem bewährten großen Wetterschutzdach für Spannweiten bis 45 m, bietet Peri nun auch eine wirtschaftliche Variante für mittlere Spannweiten bis 25 m an. Ein dichtes Logistik- und Servicenetz sorgt zudem für die schnelle Verfügbarkeit von Material und Planungsdienstleistungen. Ein weiterer Mehrwert ergibt sich aus der projektbezogenen Mietbarkeit der Dachbauteile.

Schneller Aufbau, hohe Verwendbarkeit

Beide Wetterschutzdächer basieren auf dem „Peri-Up“-Gerüstbaukasten, der trotz seiner in sich vereinten Rahmen- und Stiel-Bauweise weniger als 500 Basis-, Ergänzungs- und Verbindungsbauteile umfasst. Für den Aufbau der Dachkonstruktion kommen bei beiden Wetterschutzlösungen lediglich fünf Sonderbauteile hinzu, wie Fachwerkbinder, First- und Auflagerbauteile.

Diese generelle Bauteilkompaktheit ermöglicht schnelle Aufbauzeiten bei gleichzeitig hoher Aufbauflexibilität, was sowohl den tragenden Gerüstaufbau betrifft als auch das Anpassen an unterschiedliche Dachformen und Winkelbildungen. Zudem ist der Aufbau besonders sicher, da er komplett am Boden ausgeführt wird – ohne dass Hilfen wie etwa Stützböcke nötig sind. Die Binderpaare werden anschließend per Kran eingehoben. Der Dachaufbau kann entweder fest und komplett geschlossen montiert werden, oder verfahrbar, damit das Wetterschutzdach segmentweise geöffnet und geschlossen werden kann. Je nachdem, ob der Materialtransport auf die Baustelle durch das Gebäude oder über das Dach erfolgen soll.

Kurze Einweisung durch Gerüstbauer

Wenn der Aufbau des Wetterschutzdaches wegen eingeschränkter Platzverhältnisse – etwa im Bestandsbau – nicht per Kran oder Teleskoplader unterstützt werden kann, lassen sich die Auflager aus Variokit-Bauteilen auch direkt mit dem Bauwerk verbinden. Die Nutzung – öffnen, verschieben, schließen – der Schutzdächer ist übrigens durch das Baustellenteam selbst leistbar. Hierzu bedarf es lediglich einer kurzen Einweisung durch den Gerüstbauer.

Quelle:„VOB/B: Ab wann gelten Witterungseinflüsse als Behinderung?“ von Prof. Dr. Thomas Heilfort auf www.heilfort.de

Autor

Dr. Dipl.-Ing. Klaus Fockenberg ist freier Architekt und freier Journalist. Er lebt und arbeitet in Waldenbuch bei Stuttgart und unterstützt Peri bei der Pressearbeit.

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