Wiedereröffnung von Museum Burg Brome

Ende September wurde das Museum in der Burg Brome nahe Gifhorn wieder eröffnet. Als eine von über siebzig Grenzfesten im Fürstentum Lüneburg wurde sie erstmals in der Teilungsurkunde der Söhne Heinrich des Löwen von 1203 erwähnt. Damals handelte es sich vermutlich um einen Holzbau mit Turm. Das heutige Gebäude entstand erst im 16. Jahrhundert. Besonders auffällig daran ist der runde, 23 m hohe Treppenturm mit schräg geschnittenen Fenstern. Starke Setzungsschäden am Treppenturm und Ostgiebel sowie witterungsbedingte Schäden an der Dachkonstruktion und der Dachdeckung machten eine umfassende Sanierung erforderlich. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch die Ausstellung in der Burg vollkommen neu gestaltet. Ergebnis ist ein modernes Heimatmuseum, das sich im Schwerpunkt mit der ländlichen Selbstversorgung und historischem Handwerk beschäftigt.

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