Dänische Fenster – nach außen öffnend
Trotz des Wunsches nach lichtdurchfluteten Wohnräumen wurden Fensterrahmen in den vergangenen Jahrzehnten oft immer breiter. Während historische Fenster schmale Profile besaßen, haben Anforderungen an Energieeffizienz, Statik und Schallschutz die Formate verändert. Doch ein Trend aus dem Norden zeigt, dass Dreifachverglasung und filigrane Ästhetik kein Widerspruch sind. Klassische dänische Fenster setzen auf ein fast vergessenes Prinzip: Fenster, die nach außen öffnen. Mit ihnen lässt sich die im Altbau und Denkmalschutz charakteristische schlanke Optik bewahren. Mit Zargen ab 45 mm ermöglichen diese Rahmen einen höheren Glasanteil und steigern den Lichteinfall um bis zu 30 Prozent. Verwendet wird langsam gewachsenes, nordskandinavisches Kiefernkernholz, das besonders dicht und harzreich ist und somit widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse als herkömmliche Weichhölzer. Mittels „Getriebebremse“ lassen sich die Fensterrahmen in jedem Winkel fixieren. Ein Putzbeschlag ermöglicht das Schwenken der Flügel, so dass die Außenseiten bequem von innen zu reinigen sind. Mit Dreifachverglasung erreichen die dänischen Fenster Wärmedämmwerte von Uw = 0,78 bis 0,9 W/m²K und sind passivhaustauglich.
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