Ausgezeichnet: Gütesiegel des DGNB

Zum ersten Mal verlieh die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen DGNB das „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“. Zwei Gütesiegel in Gold gingen unter anderem an das Umweltbundesamt in Dessau und das Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde. Das Umweltbundesamt in Dessau von Sauerbruch Hutton Architekten und die Kreisverwaltung von Barnim – das Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde von dem Berliner Architekturbüro GAP (siehe BAUHANDWERK 9/2007, Seite 14-21) – verdanken ihre Auszeichnungen der konsequenten Umsetzung nachhaltiger Prinzipien bei Planung, Materialwahl und Realisierung. Die Nachhaltigkeit bewertet die DGNB nach ökonomischen, ökologischen, soziokulturellen, funktionalen, technischen, Prozess- und Standortqualitäten. Insbesondere in den Hauptkriteriengruppen „Ökonomische und Ökologische Qualität“ leisten Produkte der Firma Eternit einen wesentlichen Beitrag zur günstigen Gesamtbewertung. Beim Umweltbundesamt in Dessau waren dies die Holzzementplatte Duripanel und bei der Kreisverwaltung von Barnim die Fassadentafel Natura. Bewertungskriterien sind hier unter anderem gebäudebezogene Kosten im Gesamtlebenszyklus, Primärenergiebedarf, Rohstoffverbrauch und Abfallaufkommen im Produktionsprozess, Wertstabilität und Wirkungen auf Mikroklima und globale Umwelt. Als Grundlage für die Bewertung hat Eternit für die gesamte Produktpalette aus eigener Herstellung die offiziell anerkannte Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration EPD) des Instituts Bauen und Umwelt e.V. erstellen lassen.

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