Die Schnur gibt Struktur

Innenraumgestaltung mit Putz – und mit einer Schnur, die eine Struktur in der Wand erzeugt: Das ist die Technik „Rope“. Dabei wird in den frischen Putz eine Maurerschnur eingebettet und überputzt. Nach dem Trocknen wird sie wieder heraus gezogen und gibt damit der Wand ihre ganz eigene Struktur.

Basis der Technik „Rope“ aus der „StoSignature Interior Collection #01, Stilwelt Penthouse“ ist die mineralische Spachtelmasse „StoLevell Calce FS“. Eine während dem Verputzen eingelegte und nach dem Trocknen aus der Oberfläche herausgezogene Mau­rerschnur gibt der Wand ihre Struktur. Mit den folgenden Arbeitsschritten erstellt der Handwerker eine individuelle Wandfläche, die seine „Handschrift“ trägt.

So wird‘s gemacht

„StoLevell Calce FS“ wird als Grundspachtelung mit der Glättekelle kreuz und quer aufgezogen und geglättet. Sobald die Oberfläche getrocknet ist, kommt die Spachtelmasse erneut zum Einsatz – diesmal getönt mit feinem Marmormehl. Dazu rührt der Handwerker fünf Prozent des Marmormehls „StoLook Punto F giallo mori“ in die Trockenmasse ein. Das mit Wasser zu einem verarbeitungsfähigen Putz angerührte Material wird mit einer Glättkelle aufgezogen und danach mit der Glättkelle gezahnt 8 x 8 mm gleichmäßig gekämmt. Jetzt kommt die Maurerschnur zum Einsatz, sie wird an der gewünschten Stelle in den frischen Putz eingelegt und mit dem Gipseisen eingedrückt. Anschließend muss das Material gut trocknen, bevor die abstehenden Putzspitzen mit der Glättkelle entfernt werden können. Dann wird die Zahnung im gleichen Farbton mit „Sto­Levell Calce FS“ verfüllt. Die Fläche muss erneut trocknen. Nun werden 20 Prozent Marmormehl zum Tönen in die Trockenspachtelmasse „StoLevell Calce FS“ eingerührt und vermischt. Das Material wird mit Wasser zu einem Putz angerührt, kreuz und quer aufgezogen, bis man es fingertrocken anziehen lässt. Anschließend wird der Putz im gleichen Farbton erneut mit der Glättekelle als Kratzspachtelung kreuz und quer aufgezogen und geglättet. Sobald die Kratz­spachtelung etwas angetrocknet ist, wird sie mit der Glättekelle verdichtet. Dann muss das Material erneut anziehen, bevor die Maurerschnur vorsichtig aus der durchgehärteten Oberfläche herausgezogen wird. Zum Schluss werden die Fugen mit einem Besen ausgekehrt.

Autor

Jan Birkenfeld leitet die Presseagentur PR Nord in Braunschweig und betreut die Firma Sto bei der Pressearbeit.

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