Hadi Teherani entwickelt Deckensysteme für OWA

„Oft sind es die einfachen Lösungen, die ästhetisch und funktional begeistern. Sie müssen nur tief genug gegründet sein“, sagt der Architekt Hadi Teherani und ist davon überzeugt, dass gerade darin die Kunst des Gestaltens liegt. Der international renommierte Architekt, dessen Büro derzeit unter anderem die spektakulären Tanzenden Türme an Hamburgs Reeperbahn errichtet, macht immer wieder auch als Produkt-Designer von sich reden. Nun hat er für die Odenwald Faserplattenwerk GmbH (OWA) ein Deckensystem entwickelt, das Mitte Mai einem Publikum aus rund 40 Ländern am Firmensitz von OWA in Amorbach gezeigt wurde, genauer gesagt, in der siebenten Etage der Firmenzentrale. „Wir wollen gemeinsam ausloten, was gestalterisch heute möglich ist, nehmen dabei aber bewusst den Architekten in den Blick. Wir wollen keine Luftschlösser an der Decke, wir wollen praktikable Lösungen, die dem Architekten dennoch neue kreative Spielräume eröffnen“, erläutert OWA-Geschäftsführer Mathias Schaper. Herausgekommen ist aus der Zusammenarbeit zwischen dem Architekten und dem Deckenhersteller eine Gestaltungsvielfalt an der Decke, die ästhetisch ihres Gleichen sucht. In der siebten Etage der Firmenzentrale gibt es akustisch hoch wirksame Lamellensegel, die sich wie Wolken überlagernd ineinander schieben und daher auch als „Cloude“ bezeichnet werden, Rasterdecken aus Mineralwolleplatten mit Sichtbetonoptik und solche, die aus Trapezen oder orientalisch wirkenden Ornamenten zusammengesetzt sind.

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