Bau-Ausbildungsmarkt durchbricht wieder 40.000er-Marke
02.02.2026Der Ausbildungsmarkt für die Bauwirtschaft zeigt nach drei Jahren rückläufiger Azubi-Zahlen erstmals wieder einen deutlichen Sprung nach oben. Aktuelle Zahlen der SOKA-Bau für das Jahr 2025 zeigen Zuwächse von 13,3 Prozent bei den Neueinsteigern. Die Gesamtzahl beim Bau-Nachwuchs steigt wieder auf über 40.000 (+ 5,3 Prozent) und erreicht das Niveau von 2023.
Immer mehr junge Leute finden den Weg ins Handwerk. Aktuelle Zahlen der SOKA-Bau für das Jahr 2025 zeigen Zuwächse von 13,3 Prozent bei den Neueinsteigern.
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„Es zeigt sich, dass Ausbildung und Fachkräftesicherung für unsere Unternehmen eine klare Zukunftsinvestition auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind. Sie übernehmen Verantwortung für junge Menschen und bauen personell vor, damit wir für Deutschland bauen können, wenn die Investitionen fließen. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Bau eine echte Zukunftsindustrie ist, für die sich junge Menschen begeistern“, so Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie, mit Blick auf die zurückliegenden Konjunktur- und Azubi-Daten.
Die Zahl der Ausbildungsunternehmen belegt diese Einschätzung und hat sich nach drei Jahren mit sinkenden Zahlen bei knapp 13.500 stabilisiert. Ein Blick in die Details der Ausbildungszahlen zeigt, dass Zuwächse bei den Neueinsteigern gerade im Tiefbau (+ 21,3 Prozent), insbesondere bei Gleisbauerinnen und Gleisbauern, Tiefbaufach-arbeiterinnen und -arbeitern und Rohrleitungsbauerinnen und Rohrleitungsbauern sowie im Hochbau (+ 15,1 Prozent), etwa Hochbaufacharbeiter oder Beton- und Stahlbetonbauer zu sehen sind.
Deutlich positiv entwickelt sich auch die Zahl weiblicher Auszubildender, die in allen von der SOKA-Bau geförderten Bau- und baunahen Berufen auf 3.410 (8,5 Prozent) ansteigt. 58 Prozent der weiblichen Auszubildenden erlernen einen gewerblichen oder technischen Beruf. Eine schnelle Übersicht der aktuellen Zahlen bietet die Bauindustrie hier.
Die Förderung der Ausbildung in der Bauwirtschaft als Leistung der Tarifpartner aus Beitragsmitteln der Arbeitgeber sei seit 50 Jahren ein Erfolgsmodell. (bhw/ela)
