Von der Kirche zum Bankarchiv zum wiedereröffneten Theater in Amsterdam

Das Gebäude des „Compagnietheater“ in Amsterdam, im 18. Jahrhundert als historische Kirche erbaut, später als Bankarchiv und seit 1995 als Theater genutzt, wurde im Zuge einer energetischen und brandschutztechnischen Sanierung grundlegend neu organisiert. Ziel war die Wiederherstellung des offenen Kirchensaals bei gleichzeitiger Ausbildung eines großflächigen Brandabschnitts im dichten bebauten historischen Umfeld. „Pyrobel 17N Fineo 10(T)“, eine nur 26 mm dicke Kombination aus Vakuumglas und Brandschutzglas von AGC Glass Europe, ermöglichte die Integration des Brandschutzes in die historische Fassade und erfüllt sowohl hohe energetische als auch brandschutztechnische Anforderungen.

In der historischen Fassade des Compagnietheater in Amsterdam kommt „Pyrobel 17N Fineo 10T“, eine nur 26 mm dicke und denkmalverträgliche Kombination aus Vakuumglas und Pyrobel-Brandschutzglas der Klasse EW60 und EI45 zum Einsatz, mit hoher Wärmedämmung und erhöhtem Einbruchschutz In der historischen Fassade des Compagnietheater in Amsterdam kommt „Pyrobel 17N Fineo 10T“, eine nur 26 mm dicke und denkmalverträgliche Kombination aus Vakuumglas und Pyrobel-Brandschutzglas der Klasse EW60 und EI45 zum Einsatz, mit hoher Wärmedämmung und erhöhtem Einbruchschutz
Foto: AGC Glass Europe

In der historischen Fassade des Compagnietheater in Amsterdam kommt „Pyrobel 17N Fineo 10T“, eine nur 26 mm dicke und denkmalverträgliche Kombination aus Vakuumglas und Pyrobel-Brandschutzglas der Klasse EW60 und EI45 zum Einsatz, mit hoher Wärmedämmung und erhöhtem Einbruchschutz
Foto: AGC Glass Europe
Das „Compagnietheater“ befindet sich in der ehemaligen Kirche der reformiert-lutherischen Gemeinde am Kloveniersburgwal in Amsterdam. Die 1793 erbaute Kirche verlor nach der Wiedervereinigung der Lutheraner ihre Funktion und so beherbergte das Gebäude nach 1956 viele Jahre lang das Archiv der Niederländischen Bank. Während die monumentalen Teile der Kirche, wie Kanzel und Orgel, in anderen Kirchen des Landes eine neue Bestimmung erhielten, wurde das ehemals offene Innere mit Büros und Aktenlagern ausgebaut. Nach langem Leerstand dann 1995 eine weitere Wende: das Gebäude wurde in ein Theater umgewandelt. Im Zuge einer energetischen und brandschutztechnischen Sanierung wurden die verbliebenen Büro- und Lagerflächen jetzt wieder geöffnet und ein lichtdurchflutetes Atrium geschaffen, unter Wahrung des historischen Charakters.
Für alle bogenförmigen Elemente wurde die nicht vorgespannte Variante „Pyrobel 17N Fineo 10T“ eingesetzt Für alle bogenförmigen Elemente wurde die nicht vorgespannte Variante „Pyrobel 17N Fineo 10T“ eingesetzt
Foto: AGC Glass Europe
Für alle bogenförmigen Elemente wurde die nicht vorgespannte Variante „Pyrobel 17N Fineo 10T“ eingesetzt
Foto: AGC Glass Europe
Die energetische und brandschutztechnische Sanierung stellte eine komplexe Herausforderung dar, denn die Umwandlung der Fläche in einen offenen Raum bedeutete, Galerien und Laufstege zu öffnen und einen Brandabschnitt von mehr als 10000 m2 zu schaffen. Weil das historische Zentrum Amsterdams dicht bebaut ist, musste der Brandschutz in die historische Fassade integriert werden, anstatt im Inneren des Gebäudes. In enger Zusammenarbeit mit den Architekten von Allard Architecture lieferte AGC Glass Europe die technische Lösung: „Pyrobel 17N Fineo 10T“, eine schlanke und denkmalverträgliche Kombination aus hochisolierendem Vakuumglas und Pyrobel-Brandschutzglas. Die maßgeschneiderten und nur 26 mm dicken Verglasungsaufbauten gewährleisten einen hervorragenden Brandschutz der Klasse EW60 und EI45, eine hohe Wärmedämmung von Ug = 0,7 W/m2K sowie erhöhten Einbruchschutz. Für alle bogenförmigen Elemente kommt die nicht-vorgespannte Variante „Pyrobel 17N Fineo 10“ zum Einsatz.
Weitere Informationen zu „Pyrobel Fineo“ unter www.agc-pyrobel.com

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