Wir alle sind aufgerufen Energie und Rohstoff zu sparen

die Pandemie, die Klimakrise und nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine führen uns allen vor Augen, wie sehr alles mit allem zusammenhängt. Ein „weiter so“ kann es nicht geben. Vor diesem Hintergrund sind wir alle aufgerufen, unseren Verbrauch an Energie und Ressourcen zu verringern. Beim Bauen bedeutet dies, mit dem klarzukommen, was bereits vorhanden ist – also Urban Mining, den gebauten Bestand der Stadt als Rohstoffquelle zu nutzen. Zum einen kann dies die Wiederverwertung von Bauteilen bedeuten. Das hat im Handwerk eine lange Tradition, wie Spolien in mittelalterlichen Häusern beweisen. Zum anderen kann Urban Mining das Recycling oder Upcycling der Baustoffe selbst sein. Nicht zuletzt ist die Umnutzung ganzer Gebäude Urban Mining.

In der Lausitz steht eine ganze Region vor einem Transformationsprozess, bei dem für Bauten, die einst der Weiterverarbeitung der Braunkohle und der Glasindustrie dienten, neue Nutzungen gefunden werden müssen. Selbst für die riesigen Maschinen, die für den Tagebergbau erforderlich waren, ist dies möglich, wie wir ab Seite 12 in dieser Ausgabe der bauhandwerk zeigen. Leichter gelingt dies mit den dortigen Gebäuden wie der Brikettfabrik in Knappenrode, die heute Teil des Sächsischen Industriemuseums  ist oder den Bauten des ehemaligen Glaswerks Telux in Weißwasser.

Auch wir vom Bauverlag und der Zeitschrift bauhandwerk möchten zur Einsparung von Energie und Ressourcen beitragen. Daher werden wir einen Teil unserer Auflage künftig als E-Paper und nicht mehr als gedrucktes Heft verbreiten. Die zehn Hefte eines jährlichen Abonnements betrifft dies nicht. Später wird es zusätzlich auch E-Paper-Abos geben. Aber wenn Sie nur gelegentlich einmal eine Ausgabe der bauhandwerk zugeschickt bekommen, da Sie kein Abonnent sind, können Sie uns dabei helfen, Energie und Ressourcen zu sparen, indem Sie zustimmen, bauhandwerk künftig in unregelmäßigen Abständen testweise als E-Paper zu beziehen. Probieren Sie es doch einfach einmal aus und testen Sie unser E-Paper. Kosten entstehen Ihnen dadurch keine. Im Gegenteil: Sie können nur gewinnen. Denn jeden Monat verlosen wir unter den Anmeldungen zum E-Paper 500 Euro sowie ein E-Bike. Gegen Ende des Jahres besteht sogar die Möglichkeit zum Gewinn eines Audi e-Tron GT. Helfen Sie uns dabei, die Welt ein klein bisschen besser zu machen, und entscheiden Sie sich für das E-Paper unter www.bauhandwerk.de/e-paper-test

Vielen Dank und viel Erfolg bei der Arbeit wünscht

x

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 2011-03

Web-Service www.bauhandwerk.de NEWS

Folgende Meldungen finden Sie nur im Internet: Handwerkerpaket – Guter Rat spart Energie +++ „Deutscher Bauherrenpreis“ ausgelobt +++ Initiative photoaktive Baustoffe gegründet +++ Neues...

mehr
Ausgabe 2021-7-8

Recycling: Kreative Lösungen für die Wiederverwertung von Ziegeln, Glas und WDVS

Bei StoneCycling in Amsterdam wartet jede Menge Ziegelschutt auf die Wiederaufbereitung zu neun handgeformten Ziegelsteinen

Baustoffe werden auf deutschen Baustellen zusehends knapp. Schuld daran ist eine Mischung aus fehlenden Rohstoffen, Kapazitäten und einem Abverkauf ins Ausland. Dabei ist Baustoff in Form von Abfall...

mehr

Online-Workshops „Digitalisierung im Bauhandwerk“

Das Kompetenzzentrum „Digitales Handwerk“ lädt Handwerksbetriebe zu kostenlosen Themen-Treffs ein

Handwerksbetriebe und alle anderen Interessierten haben bis zum 28. April 2021 die Möglichkeit, an verschiedenen Terminen an dem kostenfreien Online-Workshop „Digitalisierung im Bauhandwerk“...

mehr
Ausgabe 2014-12

BAU 2015: Treffpunkt fürs Handwerk

Die Weltleitmesse BAU hat vom 19. bis 24. Januar in München auch und gerade für Handwerker eine ganze Menge zu bieten. Unter dem Slogan „Treffpunkt Handwerk“ sind alle Angebote und Services...

mehr
Ausgabe 2021-09

Bauen mit Pilzen im Fokus des Karlsruher Instituts für Technologie

Der MycoTree ist ein Beispiel f?r die praktische Anwendung des Bauens mit Pilzen: ein leichtes, wie ein Baum verzweigtes Tragwerk aus Pilz-Myzelium-Baubl?cken

Rohstoffe für die Herstellung von Baustoffen werden zusehends knapper. Selbst der nachwachsende Rohstoff Holz ist auf deutschen Baustellen nur unzureichend vorhanden. Dadurch steigen auch die Preise...

mehr