Creme hält warm und trocken

„Stormdry“ hält nicht nur eindringendes Regenwasser auf, sondern erhöht auch den Wärmewiderstand von Häusern. Die leicht aufzutragende Creme schafft eine wasserabweisende Oberfläche, das Mauerwerk bleibt aber dampfdurchlässig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Creme richtig anwenden.

Einfach aufgetragen mit Pinsel oder Rolle zieht „Storm­dry“ innerhalb von 12 Stunden farblos in das Mauer­werk ein und schützt mit einem einzigen Anstrich bis zu 25 Jahre (zertifiziert vom British Board of Agrément, BBA) vor eindringender Nässe. Das Produkt dringt tiefer ein als herkömmliche, flüssig aufgetragene Hydrophobierungsmittel, bis zu 12 mm auf Ziegeln. „Stormdry“ basiert auf einer sorgfältigen Auswahl von Silanen und Siloxanen, welche die Poren des Mauerwerks säumen und dort eine wasserabweisende Matrix formen. Da die Poren nicht verstopft werden, ist das Mauerwerk dennoch atmungsaktiv. Wasserdampf kann entweichen, Feuchtigkeit wie Regen- oder Oberflächenwasser kann aber nicht eintreten. Die Creme kann auch verwendet werden, um Problemen mit Feuchtigkeit vorzubeugen, die bei der Dämmung von zweischaligem Mauerwerk auftreten können. Die Dampfdurchlässigkeit erlaubt der Wand auszutrocknen und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, welche die Leistung des Dämmmaterials negativ beeinflusst.

Die Creme zum Schutz von Bauwerken mindert auch das Wachstum von Schimmelpilzen und Moos und hat gegenüber Verfahren der Wärmedämmung den Vorteil, dass sie das Aussehen des Gebäudes nicht verändert und schnell und einfach, fast ohne die Hausbewohner zu stören, aufgetragen werden kann.

Vorsicht bei Glas und Pflanzen!

Im ersten Schritt wird die Oberfläche gereinigt. Mörtel, Staub und Schmutz werden mit einer Mauerwerksbürste abgebürstet. Falls hartnäckiges Moos oder Algen entfernt werden müssen, kann der Stormdry Fassadenreiniger helfen. Anschließend wird die Creme zunächst mit einem Pinsel um Details wie Fenster herum aufgetragen. Dabei sollte man aufpassen, dass das Produkt nicht auf Glas, Anstriche oder Pflanzen gelangt. Spritzer kann man mit warmen Seifenwasser abwaschen. Größere Flächen sollten mit der Rolle aufgetragen oder mit dem Farbspritzgerät aufgespritzt werden. „Stormdry“ ist direkt nach dem Auftrag weiß, 15 bis 20 Minuten nach dem Auftragen fängt es an, in das Mauerwerk einzuziehen. Dann verblasst das Weiß. Nach 24 bis 48 Stunden haben die Wände ihren Normalzustand wieder erreicht. Es kann bis zu zwei Monate dauern, bis ein sichtbarer Abperleffekt auftritt. Das Mauerwerk ist jedoch schon nach zwei bis vier Stunden resistent gegen leichten Regen.

Autorin

Vanessa Oestreicher arbeitet im Marketing von Safeguard Europe in Kellinghusen.

Thematisch passende Artikel:

Ausgabe 04/2017

Oberflächen reinigen und schützen

Moose und Algen können Stein- oder Ziegelmauerwerk schädigen. Mit dem Fassadenreiniger „Stormdry“ lassen sie sich entfernen. Er wurde als Teil des „Stormdry“-Systems zum Schutz vor eindringender...

mehr
Ausgabe 12/2012

Holzschutz-Creme

Remmers bietet eine Holzschutzlasur auf Creme-Basis, die Holz im Außenbereich gleich mit einem vielfachen Schutz ausstattet: Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Bläue, Fäulnis, Wespenfraß sowie Schimmel...

mehr
Ausgabe 04/2012

Effektiv wasserdichte Mauern

Feuchtigkeit im Mauerwerk und in den Wänden greift die Bausubstanz und im schlimmsten Fall die Gesundheit der Bewohner an. Deshalb ist es wichtig, die Feuchte so schnell wie möglich und mit der...

mehr
Ausgabe 04/2013

Wetterfest und unsichtbar

Mit der neuen wasserabweisenden Außenbeschichtung von Watco weiß man sofort, welches Stück Mauerwerk man schon gestrichen hat. Denn im feuchten Zustand ist die Wandcreme sichtbar milchig weiß....

mehr
Ausgabe 05/2012

Dichtung zum Aufstreichen

Auch für die temporäre Abdichtung vorgefertigter Bauteile oder von Schnittflächen bei Massivholzelementen zum Schutz vor Feuchtigkeit kann Omega Liquid eingesetzt werden. Die Dichtpaste ist...

mehr