Horizontal gesperrt mit Sticks

Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit ist ein Problem. Sie kann nicht nur zu optischen Schäden führen, sondern auch die Bausubstanz gefährden. Um bei der Mauerwerkssanierung eine nachträgliche Horizontalsperre zu erzielen, bietet hahne die Abdichtungssticks „Intrasit AS 88OS“ an.

Feuchtigkeit kann vielfältige Schäden verursachen. Insbesondere erdberührende Bauteile sind häufig davon betroffen – so auch das Mauerwerk. Oft ist hier eine beschädigte oder gar fehlende Abdichtung die Ursache für aufsteigende Feuchte. Letztere zerstört dann nicht nur den Putz oder Anstrich, sondern kann auch die Substanz des Mauerwerks angreifen und die Statik des Gebäudes nachhaltig beeinträchtigen.

Außerdem reduzieren sich die Wärmedämmwerte der Außenwände. Auch ein organischer Befall in Form von Algen und Schimmelpilzen kann hervorgerufen werden – dies birgt insbesondere gesundheitliche Risiken für die Bewohner. Vor diesem Hintergrund bietet hahne die Abdichtungssticks „Intrasit AS 88OS“ an, die bei einer Mauerwerkssanierung als nachträgliche Horizontalsperre eingesetzt werden können.

Injektionsstoff auf Silanbasis

Die Verarbeitung ist denkbar einfach und sauber: Die Sticks sind gebrauchsfertig und lassen sich problemlos direkt in den Bohrkanal einführen. Sie bestehen aus Faserstäbchen, die mit Injektionsstoff auf Silanbasis getränkt sind. Letzterer ist hydrophob und stoppt den kapillaren Wassertransport. Auf diese Weise wird eine Barriere gebildet. Die weitere Durchfeuchtung über der Injektionszone wird so wirksam verhindert. Im Zuge dessen kann auch bereits betroffenes, nasses Mauerwerk trocknen.

Genaue Dosierung mit Bohrlöchern

Um die Sticks in das Mauerwerk zu bringen, werden zunächst Bohrlöcher gesetzt – in der Regel in der Lager- oder der niedrigsten Mörtelfuge, die zugänglich ist. Dies geschieht mit einem Abstand von 12 cm und einem Bohrdurchmesser von 12 mm – gemäß dem Durchmesser der Abdichtungssticks. Die Bohrlochtiefe richtet sich nach der Wanddicke minus einigen Zentimetern. Es darf nicht durchgebohrt werden. Die Stäbchenlänge ergibt sich aus der Bohrtiefe minus 1 cm.

Bei einer Wanddicke von 11,5 cm kann das Stäbchen halbiert werden. Staub und Bohrmehl sollten nach dem Bohren entfernt werden. Im Anschluss werden die Sticks eingesetzt und rund 5 mm versenkt. Selbst wenn diese bei Ausbrüchen hervorstehen, ist das System trotzdem wirksam, da letztere bei der Sanierung geschlossen werden.

„Intrasit AS 88OS“ bietet eine  unkomplizierte Lösung, um feuchtebelastetes Mauerwerk zu sanieren. Die Abdichtungssticks lassen sich einfach verarbeiten und unterbinden ein weiteres Durchfeuchten der Außenwand. Auf diese Weise wird die Bausubstanz gesichert.

Autor

Thomas Hellmann ist Produktmanager für die Marke hahne bei der Sievert SE in Osnabrück.

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