Internationaler Innendämmkongress in Dresden

Unsanierte Bestandsgebäude verbrauchen ein Vielfaches der Energie von neu errichteten Gebäuden. Ressourcenschonendes Bauen beinhaltet die Minimierung der Flächenversiegelung, also die Sanierung des Bestandes anstelle des Neubaus. Folgerichtig hat sich der Schwerpunkt der Bautätigkeit zur Altbausanierung hin verschoben; das nachträgliche Dämmen der Außenwände nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Da bei Klinker-, Sandstein-, Stuck- und Schmuckfassaden, Denkmälern und Grenzbebauungen eine Außendämmung jedoch nicht in Frage kommt, werden zunehmend Innendämmungen zur energetischen Sanierung eingesetzt. Über 40 Prozent der Gebäudesubstanz Europas sind diesen Gebäudetypen zuzuordnen. Vor dem Hintergrund der nationalen Klimaschutzziele besitzt die Innendämmung eine bedeutende ökologische und ökonomische Dimension.

Der 1. Internationale Innendämmkongress nähert sich am 20. und 21. Mai im Internationalen Congress Center in Dresden dieser Problematik ganzheitlich. Alle relevanten Aspekte in Planung, Dimensionierung, Ausführung und Erfolgskontrolle von Innendämmungsarbeiten werden auf wissenschaftlichem Niveau erörtert, daraus sollen sich nachvollziehbare Hinweise für die Baustellenpraxis ableiten lassen.

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