Kunststeinwände montieren

Mit dem Gestaltungselement Noma Stone lassen sich Wände in natürlicher Steinoptik gestalten. Die aus glasfaserverstärktem Polyesterharz bestehenden Wand- und Fassadenelemente lassen sich einfach verarbeiten und sind ausgesprochen langlebig.

Die in der Optik von Sandstein, Bruchstein, Backstein, Schiefer, Felsen oder Mauern gestalteten Elemente der Serie Noma Stone von NMC bestehen aus glasfaserverstärktem Polyesterharz und sind daher fest und stabil, aber dennoch flexibel. Die etwa 3,30 auf 1,30 m großen Paneele sind wasserfest, isolierend, wärmeresistent sowie UV- und witterungsbeständig und daher sogar für den Außeneinsatz geeignet. Sie sind 2 bis 3 cm dick, haben ein Gewicht von 6 bis 8 kg/m2 und werden der Brandklasse B2 zugeordnet. Sie lassen sich sowhl innen als auch außen unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit schnell und problemlos montieren. Dazu müssen die Untergründe fest und trocken sein. Die Paneele werden einfach an die Wand geschraubt, die Zwischenräume beziehungsweise Fugen mit einer speziellen Spachtelmasse gefüllt und modelliert. Nach der Trocknung werden die gestalteten Fugen abschließend in der passenden Farbe retuschiert.

 

Arbeitsschritte im Detail

Zunächst wird die zu verkleidende Fläche vermessen und die benötigte Stückzahl der Wandpaneele unter Berücksichtung der Paneelgröße festlegt. Die Steinpaneele werden mit einer Handkreissäge mit einem Sägeblatt für Kunststoff zugeschnitten. Kleine Einschnitte können auch mit einer Stichsäge oder einem Trennschleifer vorgenommen werden; für Steckdosenausschnitte nimmt man am besten eine Lochsäge. Zum Bohren der Befestigungslöcher wird das Paneel an die Wand gehalten. Dabei sind für die Bohrlöcher jene Stellen zu bevorzugen, an denen das Paneel direkten Wandkontakt hat. Die Bohrlöcher sollten möglichst in den Fugen und nicht in den Steinplatten positioniert werden. Dann werden in Abhängigkeit vom Dekor und Einsatzort die Paneele dicht aneinander oder mit einem Abstand von 3 bis 5 mm montiert. Entstandene Fugen können vor dem Spachteln mit etwas Fugenschaum aufgefüllt werden. Danach wird die Spachtelmasse angerührt. Dazu muss der Härter mit einem Rührwerk gut mit der Spachtelmasse vermengt werden. Die so angerührte Spachtelmasse hat eine Offenzeit von 20 bis 30 Minuten, abhängig von der Umgebungstemperatur.

Die Fugen werden grob mit einem Spachtel vorgespachtelt und gegebenenfalls mit einem kleineren Spachtel nachmodelliert. Mit einem Pinsel und Spiritus kann man abschließend eine Struktur ausbilden, die der Oberfläche des Steines oder der Fuge gleicht. Die überstehenden Reste werden mit etwas Spiritus verstrichen und eventuelle Pinselspuren mit einem Schwamm angeglichen.

Die gespachtelte Fläche muss gut trocknen (24 Stunden), bevor mit dem Retuschieren der Steine und Fugen begonnen werden kann. Für diesen Zweck liefert NMC Spezialfarben in Spraydosen. Solange die Retuschierfarbe noch nicht getrocknet ist, können die Übergänge mit einem Tuch oder einem Pinsel angeglichen werden.

Weitere Informationen im Internet unter www.nmc.eu oder direkt bei der Hotline unter Tel.: 06252/967-0

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