NRW & Bremen: Jetzt für den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege bewerben
11.02.2026 |Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) schreiben auch 2026 wieder den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege aus. Der Preis wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt und ist mit jeweils 30 000 Euro dotiert. 2026 sind die Bundesländer Bremen und Nordrhein-Westfalen vorgesehen.
Die Strom- und Wasserversorgungszentrale Bremen erhielt 2018 den zweiten Preis beim Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege
Foto: Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Ausgezeichnet werden zum einen die privaten Denkmaleigentümer, die gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben bei der Erhaltung ihrer Denkmale Vorbildliches geleistet haben, zum anderen die ausführenden Betriebe für ihre an den historischen Bauten erbrachten Leistungen. Die Eigentümer erhalten pro Bundesland Preisgelder in Höhe von insgesamt 30 000 Euro, die Handwerker entsprechende Urkunden in ihrem Gewerk. Durch die Auslobung dieses Preises versprechen sich Handwerk und Denkmalpflege Werbung für die erforderliche hohe Qualität bei Restaurierungsarbeiten an Kulturdenkmalen, gerade auch in Privatbesitz. Die Handwerkskammern erhoffen sich durch diese Aktion mehr Interesse an handwerklichen Berufen und eine Motivation für Handwerker, sich verstärkt in den Fortbildungszentren für Handwerk in der Denkmalpflege zu qualifizieren.
Vorschläge und Bewerbungen aus Nordrhein-Westfalen können bis zum 26. April 2026, aus Bremen bis zum 10. Mai 2026, jeweils an den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin gerichtet werden.
Die „Allgemeinen Vergaberichtlinien“ und das Antragsformular können heruntergeladen werden unter www.denkmalschutz.de/bundespreis in der Rubrik „Denkmale erleben“.
