Neues Konzept für Altes Rathaus in Einbeck

Das Alte Rathaus in Einbeck ist ein Denkmal und Wahrzeichen der Stadt. Aber es wird zur Zeit nicht genutzt. Das soll sich ändern. Dazu hat das Büro SHH Architekten Hildesheim ein neues Nutzungs- und Erschließungskonzept vorgestellt. Der Auftrag kam von der Stadt Einbeck und dem Projekt Fachwerk-Fünfeck.

Zum Konzept gehört auch, das Rathaus barrierefrei umzubauen. Nach Überlegungen des Planungsbüros SHH Architekten kommen drei Standorte am Alten Rathaus für einen Aufzug in Frage. Ein innenliegender Aufzugschacht an der östlichen Giebelwand ist aus Sicht des Büros am sinnvollsten. Der Eingang wäre vom Marktplatz aus gut zu erreichen. Außerdem würde die denkmalgeschützte Fassade so kaum verändert.

Fußboden absenken

Für die Nutzung des Kellergeschosses gilt: Um eine realistische Geschosshöhe zu erreichen, müsste der Fußboden auf das historische Niveau abgesenkt werden. Der Gewölbekeller stünde so als Raum für  den Tourismus und für Stadtführungen zur Verfügung. Eine zweite Variante wäre eine gastronomische Nutzung der Kellerräume. Das Erdgeschoss mit der Rathaushalle soll bestehen bleiben, wird jedoch mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet.

Die größten Veränderungen zeigten die Ideen für das erste Obergeschoss. Die mangelhafte Trittschalldämmung zur Rathaushalle würden die Planer aufstocken. Alle Versorgungsleitungen würden in den Boden verlegt. Daraus ergäben sich aus Sicht des Büros zwei mögliche Nutzungen: ein Gästehaus der Stadt mit Appartements oder eine Büroetage.

„Fachwerk-Fünfeck“ ist ein interkommunales Projekt der Städte Duderstadt, Einbeck, Hannoversch Münden, Northeim und Osterode am Harz.

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