Wie die Austrotherm Uniplatte Schritt für Schritt an die Wand kommt

Die Austrotherm Uniplatte ist eine Bauplatte mit vielfältigen Einsatzgebieten. Möglich machen dies ihre  Materialeigenschaften: Die Bauplatte schützt vor Feuchtigkeit, ist eine effektive Wärmedämmung, leicht zu verarbeiten und sichert gleichzeitig den Erhalt der Bausubstanz.

Uniplatten bestehen aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum und sind beidseitig mit einer mit Textilglasgitter armierten Spezialbeschichtung versehen. Diese Materialkomposition macht sie nicht nur wasserfest und druckstabil, sondern auch leichtgewichtig und sehr einfach mit Cuttermesser oder Stichsäge bearbeitbar. Hersteller Austrotherm sieht großes Potential für diesen flexibel einsetzbaren Baustoff.

Mit einem Cuttermesser die Uniplatte an der markierten Stelle anritzen, anschneiden und brechen. Zum Schluss an der unteren Seite der Platte das Gewebe durchtrennen
Foto: Austrotherm

Mit einem Cuttermesser die Uniplatte an der markierten Stelle anritzen, anschneiden und brechen. Zum Schluss an der unteren Seite der Platte das Gewebe durchtrennen
Foto: Austrotherm
So erläutert Frank Blatt, Vertriebs- und Produktspartenleiter Austrotherm Uniplatte und Shower Boards: „Die Zeit- und Kostenersparnis für den Verarbeiter ist enorm und den gestalterischen Möglichkeiten der Uniplatte sind nahezu keine Grenzen gesetzt“.

Shower Board und WC-Element

Einbaufertig geliefert werden von Austrotherm bodengleiche Duschelemente in unterschiedlichen Ausführungen. Diese Shower Boards können sowohl im Neubau als auch bei der Renovierung eingesetzt werden. Es stehen verschiedene Einbauhöhen sowie Größen beziehungsweise Sondermaße zur Verfügung. Das Kernmaterial der Duschelemente ist ein hochfester EPS-Hartschaum, der auch noch auf der Baustelle individuell zuschneidbar ist.

Das WC-Element ermöglicht eine schnelle Verkleidung von WC-Vorwandinstallationen. Es verfügt über die benötigten Aussparungen für Rohre und Aufhängungen und ist ebenfalls auf die bauseitigen Gegebenheiten zuschneidbar.

Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten

Insbesondere beim Ausgleich von Böden und Wänden leistet die Uniplatte gute Dienste. So werden Unebenheiten im Untergrund schnell und einfach mit Platten in den Stärken von 6 mm bis zu 20 mm überbrückt und in einem weiteren Arbeitsschritt verfliest oder verputzt.

Die Beschaffenheit der Wand zunächst überprüfen und brüchigen Putz entfernen beziehungsweise bei stark saugenden und porösen Untergründen grundieren
Foto: Austrotherm

Die Beschaffenheit der Wand zunächst überprüfen und brüchigen Putz entfernen beziehungsweise bei stark saugenden und porösen Untergründen grundieren
Foto: Austrotherm
Auch als Ausgleichsplatte bei halbhoch gefliesten Bädern hat sich die Uniplatte bewährt: In der Dicke der bestehenden Fliesen wird sie einfach bündig angesetzt und ermöglicht so ein raumhohes Neuverfliesen ohne die alten Fliesen abzuschlagen. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von circa 0,035 W/mK dient sie dabei gleichzeitig im Innenbereich als effektive Wärmedämmung.

Stabiles Trägerelement für Fliesen

Mit Uniplatten in dickeren Stärken von circa 30 mm bis 120 mm können konstruktive Problemlösungen schnell und vor allen Dingen kundenspezifisch gelöst werden. Ganz nach Vorgaben der Bauherren entstehen so individuelle Möbel im Badbereich, wie beispielsweise Regale, Waschtische oder spezielle Nischenlösungen. Sollen Vorwandinstallationselemente verkleidet werden dienen die stabilen Uniplatten nicht nur als ideales Trägerelement für Fliesen, sondern können zusätzlich Stauraum in Form von Schranklösungen oder Ablagen schaffen. Doch auch außerhalb von Sanitärräumen werden Uniplatten heutzutage oft und gerne eingesetzt. So verkleiden vorgefertigte L- und U-Winkel zum Beispiel mit wenigen Handgriffen Rohre.

Leichte Verarbeitung

Uniplatten sind optimales Trägermaterial für Fliesen, Putze und andere Beläge. Sie sind auf jedem Untergrund einsetzbar, sei es auf alten Fliesenbelägen, nicht tragfähigen Untergründen oder auf  Trockenbauständerwerk.

Mit Fliesenkleber das Gewebeband in die Oberfläche einbetten und die Fugen füllen.
Gegebenenfalls Wand verspachteln
Foto: Austrotherm

Mit Fliesenkleber das Gewebeband in die Oberfläche einbetten und die Fugen füllen.
Gegebenenfalls Wand verspachteln
Foto: Austrotherm
Darüber hinaus sind sie schnell und einfach zu verarbeiten. Sie werden entweder vollflächig oder auf Mörtelbatzen angesetzt beziehungsweise verdübelt. Mit speziellem Kleber werden sie dann untereinander sicher verbunden sowie im Stoßbereich mit Glasseidengewebe beziehungsweise im Nassbereich mit Dichtband überklebt.

Autorin

Evelyn Grau leitet die PR-Agentur Evelyn Grau PR-Services in Schwerte und betreut unter anderem die Firma Austrotherm bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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