Allgäuer Baufachkongress 2026: Inspirierende Vorträge und Partystimmung in Oberstdorf
 

Inspirierende Sprecherinnen und Sprecher, fundierte Fachvorträge, informative praktische Vorführung und jede Menge Partystimmung: Auch in diesem Jahr wurde der Allgäuer Baufachkongress seinem Ruf gerecht. Als Gipfeltreffen der Baubranche brachte er Mitte Januar mehr als 1200 Gäste in Oberstdorf zusammen und verwob viele thematische Stränge zu einer gelungenen Fachveranstaltung mit Netzwerk-Charakter.

Die beiden Geschäftsführer Helmut Batscheider und Robert Fritzsche gaben bei der Kongress-Eröffnung Einblicke in die Branchenentwicklung. Zwar war das vergangene Jahr wenig zufriedenstellend und schloss mit einem Umsatzrückgang von etwa 5,3 Prozent mit 339 Millionen Euro ab, aber für das neue Jahr sah Helmut Batscheider Impulse. Insgesamt sei zu beobachten, dass die Bauaufträge wieder wachsen und auch die Kreditvergaben deutlich ansteigen. Es sei positiv, dass wieder Fördermittel zur Verfügung stünden. „Für eine echte Trendwende braucht es jedoch noch Zeit, damit Genehmigungen auch in Aufträgen und Fertigstellungen münden“, so Batscheider.  

Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Bauwelt beim Bauverlag, eröffnete gemeinsam mit den beiden Baumit-Geschäftsführern Robert Fritzsche und Helmut Batscheider (v. links) den Allgäuer Baufachkongress
Foto: Michaela Podschun

Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Bauwelt beim Bauverlag, eröffnete gemeinsam mit den beiden Baumit-Geschäftsführern Robert Fritzsche und Helmut Batscheider (v. links) den Allgäuer Baufachkongress
Foto: Michaela Podschun
Für 2026 plant Baumit, den Fassadenbereich zu stärken und in neue Geschäftsbereiche zu investieren. Zum einen soll das serielle Bauen unter der Marke „Seriolution“ vorangetrieben werden. Zum anderen sei man mit dem Bereich der Betoninstandsetzung unter dem Namen „Duriment“ für größere Infrastrukturprojekte gut vorbereitet. Im Bereich der Sanierung stellt sich Baumit mit dem spezialisierten Boden- und Fliesensortiment „Baumacol“ gut auf.

Mit Helga Hengge auf den Mount Everest

Bei den Top-Sprechern hatte Baumit wieder ein glückliches Händchen. Helga Hengge, Redakteurin, Autorin und Extrembergsteigerin, nahm das Publikum mit auf eine aufreibende Tour. Hengge schaffte als erste deutsche Frau die Mount-Everest-Nordroute und als erste deutsche Frau erfolgreich die komplette Besteigung des Mount Everest.

Extrembergsteigerin Helga Hengge nahm das Publikum mit auf den Mount Everest
Foto: Michaela Podschun

Extrembergsteigerin Helga Hengge nahm das Publikum mit auf den Mount Everest
Foto: Michaela Podschun
Keine Videos, stattdessen zahlreiche Fotos und ihre mitreißende Erzählung fesselten die Zuhörerinnen und Zuhörer dermaßen, dass es sehr still war im großen Saal des Oberstdorf-Haus. „Drei Jahre habe ich trainiert für die zweimonatige Tour“, berichtete sie. Immer wieder war sie an Kletterwänden, umrundete unzählige Male den Madison Square Garden an ihrem Wohnort New York. Und sie dachte sie wüsste, was kommt. „Aber dann stand die Nordwand vor uns wie eine Göttin. Ich konnte mir nicht vorstellen, da rauf zu kommen! Den Respekt des Berges muss man sich verdienen!“ sagte sie.

Infrastruktur am Berg schaffen

Das Team bestand aus erfahrenen Sherpas und anderen Wanderern, die erst vier Basiscamps errichten mussten, um dann schließlich ein geeignetes Wetter-Fenster für den Aufstieg zur Spitze zu bekommen. „Wir mussten zunächst eine Infrastruktur am Berg schaffen und lernen, mit wenig Sauerstoff auszukommen“, erzählte sie. „Grausame“ Winterstürme bremsten die Gruppe tagelang aus. Gefährliche Gletscherspalten und vereiste Routen, entbehrungsreiche Wochen in beengten Zelten, bitterliche Kälte: All das musste die Gruppe aushalten. Doch Ende Mai legte sich der kalte Wind und der Aufstieg in Dunkelheit und mit zusätzlichem Sauerstoff gelang.

Mit Dr. Florence Gaub „weak signals“ suchen

Militärexpertin Dr. Florence Gaub sprach über Krisen und Zukunft
Foto: Thomas Wieckhorst

Militärexpertin Dr. Florence Gaub sprach über Krisen und Zukunft
Foto: Thomas Wieckhorst
Dr. Florence Gaub ist Politikwissenschaftlerin, Militärstrategin sowie Zukunftsforscherin. Als Forschungsdirektorin ist sie am NATO Defense College in Rom tätig und berät Regierungen sowie Organisationen zu Zukunftstrends. Ihr Team suche „weak signals“, also schwache Signale, aus denen sich etwas entwickeln könnte. „Allerdings gibt es keine Theorie, die Krieg erklärt. Denn jede Auseinandersetzung sei komplett anders“, betonte sie. Aus ihrer Sicht habe Deutschland Nachholbedarf in puncto Katastrophenschutz und müsse über Europa hinausdenken. Beispielsweise reisen die Chinesen überall hin. „Zur Eröffnung eines Kulturzentrums kommt sogar der Außenminister. Und die Europäer? Besuchen andere Europäer. Wir sind selten in Lateinamerika. Wir sind zu sehr auf uns selbst konzentriert“, meinte Gaub.

Außerdem fehle uns eine Vision. So habe Spanien beispielsweise seine Bürgerinnen und Bürger gefragt, wohin sich das Land bis 2050 entwickeln sollte. Generell sei sie optimistisch: „Wir stehen vor vielen Durchbrüchen, beispielsweise in der Krebsforschung und auch beim Klima.“ Und auch die Bahn sollte in Zukunft pünktlicher werden, meinte sie.   

Ausgewählte Vorträge im Fokus

Fachkräftesuche, neue Technologien, Farbe, Fassade, WDVS, Putz, Digitalisierung, Wohnungsbau: Mehr als 50 Vorträge erwarteten die Kongress-Teilnehmer. Wir stellen ausgewählte Themen und Referenten vor:

Febis-Förderservice

„Schlecht gedämmt, fossil beheizt.“ Auf diese Kurzformel könnte der aktuelle Gebäudebestand in Deutschland gebracht werden, sagte Martin Kutschka, Geschäftsführer der febis Service GmbH. Febis bietet einen Förderservice für BEG-Einzelmaßnahmen, erstellt Sanierungsfahrpläne und hat eine große Förderdatenbank. Anhand von Beispielen erklärte er, wieviel Geld Gebäudebesitzer sparen könnten, wenn sie modernisieren. Denn für die Erneuerung von Fenster, Türen, Fassade und Dach könnten Fördergelder fließen. Wird ein Erneuerungsfahrplan gemeinsam mit einem Energieexperten erstellt, so erhöhe sich die Bemessungsgrenze.

Martin Kutschka, Geschäftsführer der febis Service GmbH, zeigte, wieviel Förderung bei Bauprojekten möglich ist
Foto: Michaela Podschun

Martin Kutschka, Geschäftsführer der febis Service GmbH, zeigte, wieviel Förderung bei Bauprojekten möglich ist
Foto: Michaela Podschun
Beispiel: Für die Gebäudehülle kann ein maximaler Zuschuss von 12000 Euro möglich sein mit einem Sanierungsplan und bei einer förderfähigen Investition von 60000 Euro.  „Wichtig ist, dass Sie Ihre Kunden gut beraten und die Förderung dann auch in Ihren Auftrag schreiben“, so Kutschka.

Deutsches Vergabeportal

Die Scheu vor öffentlichen Aufträgen wollte Sebastian Kleemann vom Deutschen Vergabeportal nehmen. Auch kleine und mittlere Betriebe könnten „ein Stück vom Kuchen“ abbekommen. Es lohne, sich mit dem Vergabeportal zu beschäftigen. Falls sich Fragen ergeben, können Betrieb sich direkt zu einer Ausschreibung per Mail melden.

Untergrund-Vorbereitung

Wie wichtig der Untergrund ist, machte Achim Gebhart, Leiter der Baumit-Bauberatung, deutlich. Denn der langfristige Erfolg eines Projektes hänge davon ab, dass der Putzuntergrund ebenflächig, tragfähig und ausreichend formstabil sein. Achim Gebhart erklärte, wie sich Hohlstellen finden lassen und erklärte die Abreiß- und die Benetzungsprobe.

Multi-Produkte

Mit weniger Produkten mehr erreichen, darüber sprachen Barbara Wiedemann und Olaf Janotte, die seit 1987 in der Baumit-Baustoffentwicklung tätig sind. Sie stellten unter anderem den Sanierputz „SanovaPor“ vor, der sehr dicht sei und sich als Ausgleich, zur Feuchteregulierung und bei hoher Versalzung eigne. Als Sockel- und Kellerputz als auch als Innenabdichtung spiele „Sanovar Bar“ seine Talente aus.

Der „Multicontact MC 55 W“ ist ein naturweißer Haftmörtel zur Überarbeitung von tragfähigen, mineralischen und kunstharzgebundenen Putzen, Sanierputzen, Anstrichen und Dämmplatten, Dünnschichtputz auf Beton und Plansteinmauerwerk. Das kontaktstarke Produkt lasse sich auch gut kreativ verarbeiten. Der „Multisockel BASE 520“ biete als Sockelputz Feuchteschutz, kann zur Verklebung und Armierung von Sockelplatten und als Haftbrücke auf bitumen Untergründen verwendet werden.

Trendfarben und Nutzung

Farben sind mehr als nur Gestaltungselemente. Sie spiegeln Gefühle und Charaktere wider und sind Ausdruck gesellschaftlicher Veränderungen. Markus Frentrop, Leiter RAL Farben bei der RAL gGmbh in Bonn, brachte den aktuellen Farbtrend mit, der 15 gedeckte Farbtöne umfasst. Durch Auswertungen von Magazinen und Messen sowie durch weitere Beobachtungen ergeben sich Farbtrends, wobei einzelne Farben auch weiterentwickelt und andere auch längere Zeit „in“ sind. „Wir testen die Farben vorab und schauen, ob sie praxistauglich und wie sie auf verschiedenen Materialien erscheinen“, so Markus Frentrop.

Das sind die Farbtrends, die RAL Farben ermittelt
Foto: Michaela Podschun

Das sind die Farbtrends, die RAL Farben ermittelt
Foto: Michaela Podschun
Zum Farbtrend gehören: korundblau, opalinrosa, spanischgrün, blasssiena, kiwisorbetgrün, sienagelblich, olivgrün, pfefferweiß, marzipanrosa, wasabigrün, scharfrot, topasgelb, rosigbraun, antikrosa und lichtpetrol. „Bei der Kundenberatung sollte die eigene Präferenz keine Rolle spielen. Viel entscheidender ist es, welchen Nutzen ein Raum hat“, gab Frentrop zu bedenken. In einem Altenheim dienen leuchtende Farben als Orientierung und als Anregung, während Schlafräume eher ruhigere Farben brauchen.

Susanne Müller, Malermeisterin und im Baumit-Produktmanagement tätig, ergänzte, dass alle Flächen eines Raumes betrachtet werden müssen, damit Farben vollends zur Geltung kommen.

WDVS

Wie die praxisgerechte Qualitätssicherung bei WDVS aussehen, darüber referierte der Sachverständige Heribert Oberhaus. So sei bei einem ausschließlich verklebten WDVS erforderlich, dass der Untergrund diese Verklebung ermögliche. Eine Hartschaum-Dämmung benötige eine Randwulst-Verklebung mit mindestens 40 Prozent Flächenanteil. Bei Mineralwolle-Lamellendämmplatten muss die Streifenverklebung mindestens 50 Prozent betragen. Oberhaus erläuterte außerdem den Aufbau eines geklebten und gedübelten WDVS, zeigte verschiedene Dübelbilder und auch den Systemaufbau mit Keramik, Naturwerkstein, Glas und Glasmosaik.

Die grüne Hülle aus Kletterpflanzen auf dem WDVS stellten Carina Schumann und René Achenbach von der Firma ejot vor. Die geführte statt unkontrollierte Fassadenbegrünung führe zur Verbesserung des Mikroklimas in der Stadt. Sie biete ökologische, klimatische, wirtschaftliche sowie soziale und ästhetische Vorteile. Förderprogramme unterstützen die Fassadenbegrünung. Der Schwerpunkt ihres Vortrags lag auf der Verarbeitung des Befestigungssystems „Iso-Bar Eco“, das dank eines innovativen Montagewerkzeugs eine einfache und sichere Anbringung erlaubt.

Bauschäden

„Wir müssen aus Bauschäden lernen“, ist das Credo von Jürgen Gänsmantel, der als Sachverständiger immer wieder mit Ausführungs- und Montagefehlern konfrontiert wird. Er zeigte, was an einem Stuttgarter Pfarrhaus in puncto Fassadendämmung mit Wärmedämmputz schief gelaufen ist.  Der Verarbeiter hatte zu viel Wasser benutzt, sodass der Putz schlecht hielt. Bevor eine neue Lage aufgebracht wurde, hätte der Putz aufgeraut werden müssen. Auch dies erfolgte nicht. Die Folgen: Schlechtes Stehvermögen, erhöhte Schwindneigung und schlechte Wärmeleitfähigkeit. Wichtig sei, die anerkannten Regeln der Technik für Putzarbeiten und auch die Herstellerangaben zu lesen. Ein Problem sei auch immer wieder die fehlende Putzabdichtung im erdberührten Bereich.  

Putz

Architekt Winfried Brenne stellte Putz als Alleskönner und zahlreiche Sanierungsprojekte seines Büros vor. Darunter das Schloss Cecilienhof, das Bauhaus in Dessau und der Flughafen Berlin Tempelhof. Er zeigte auf, wie vielfältig Putz erscheinen kann und wie man ihn reparieren kann. Im Detail stellte er unter anderem die Putzsanierung der Meisterhäuser Muche/Schlemmer in Dessau und das Max Liebling Haus der Weißen Stadt in Tel Aviva vor. Weitere Themen waren Putz als konstruktiver Baustoff zum Beispiel als Rabitz und Putz für die energetische Sanierung.

Constance Brade von der Firma Baumit schloss sich mit ihrem Vortrag über historische Putzoberflächen in der Praxis direkt an. Sie stelle die Vielfalt handwerklicher Putztechniken vor, darunter den Stipp-, Kellenzug-, Spritz- und Kellenwurfputz sowie den Kamm- und Besenzug. „Nur wenn wir die historischen Putztechniken verstehen, lernen wir sie weiterzuentwickeln“, so ihr Fazit.

Nachhaltige Produkte

Marius Reymann von der Firma Baumit sprach über die Mikroplastikverordnung, die auch Baumit betrifft, da EPS und Kunststofffasern in deren Produkten enthalten sind beziehungsweise waren. Ersetzt wurden zum Beispiel Kunststofffasern gegen nachwachsende Agavenfasern, die auch Vorteile wie eine bessere mechanische Verkrallung mit sich bringen, und EPS durch Hartperlite. Weitere Themen waren der Bürokratieabbau durch die „Omnibus-Pakte“ und das Projekt „CO2 neutrale Bindemittel“ auf dem Weg zur „Netto-Zero-Emission“.

Rechtsfragen

Rechtsanwalt Dr. Frederik Neyheusel berichtete recht unterhaltsam über die aktuelle Rechtsprechung aus Karlsruhe und gab Tipps und Tricks für die Baupraxis. Er hatte seinen Vortrag in vier Themen gegliedert: Schimmel und Algen an der Fassade, Dokumentation, Dursetzung von Nachträgen sowie Bauleitung und Objektüberwachung. Er stellte die Frage: Kann das, was man nicht vermeiden kann, ein Mangel sein? Es gilt: Kein Abzug neu für alte (mehr). Die Lösung besteht darin, Bedenken gegen die vereinbarte Ausführungsart anzumelden – und zwar schriftlich. Am besten per Gerichtsvollzieher, Bote oder persönlich. Einschreiben oder E-Mail sind nicht so günstig, doch so wird es in der Regel in der Praxis gemacht. Es gilt: Eine gute Dokumentation gewinnt den Streit.

Rechtsanwalt Michael Halstenberg empfahl seinen Zuhörern, sich den Vertragspartner zunächst ganz genau anzusehen, denn aus dem Werkvertrag kommt man nicht mehr raus – außer man fordert Sicherheit ein, denn stellt der Bauherr keine Sicherheit, kann man kündigen. Der Schwerpunkt seines Vortrags lag darauf, wie Bauherrn Mängel anmelden, um ihr Bauprojekt quasi nachzufinanzieren. Wenn der Bauherr einen Mangel anmeldet, hat der Handwerker aber immer das Recht zur zweiten Andienung. Fiktive Mängelbeseitigungskosten gibt es dabei nicht. Der Mangel muss tatsächlich beseitigt werden. Nach Fertigstellung besteht ein Anspruch auf Abnahme. Die anerkannten Regeln der Technik müssen dabei allerdings eingehalten werden. Nicht alle Regelwerke sind jedoch anerkannte Regeln der Technik.

Praxisvorführungen

Verschiedene Putz-Techniken standen im Fokus der Praxisvorführungen
Foto: Michaela Podschun

Verschiedene Putz-Techniken standen im Fokus der Praxisvorführungen
Foto: Michaela Podschun
Ein wichtiger Teil jedes Baufachkongresses sind die Praxisvorführungen. Diese gliederten sich in diesem Jahr in drei Themen: Fassade, Innenraum sowie Fliesen und Boden. An der Fassade wurden Detaillösungen für das WDVS gezeigt – vom Sockel über die Fensterband bis unters Dach – und Putztechniken wie Lämmerschwanz, Stipp-Putz-Technik, die Kellendrucktechnik „Uchiwa“ und Weidengeflecht, die auch zur Gestaltung von Fassadenflächen ohne Dämmung geeignet sind. Im Innenraum ging es um wohngesunde Produkte von der Untergrundvorbehandlung bis zur fertigen Oberfläche. Hier wurden die Fugen- und Flächenspachtelung sowie Gestaltungsvarianten mit Putztechniken gezeigt. Besonders interessant erschien uns die Gestaltung mit Klebebändern, die mit eingeputzt und später wieder abgezogen werden. Für Fliesen und Boden gab es Tipps und Tricks von der Abdichtung bis zur Fuge.

Autoren

Michaela Podschun ist Redakteurin der Zeitschriften bauhandwerk und dach+holzbau, Dipl.-Ing. Thomas Wieckhorst ist Chefredakteur der Zeitschrift bauhandwerk.



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