Bauverlag bietet spannendes Vortragsforum auf der digitalBAU in Köln
Künstliche Intelligenz macht auch vor dem Bau nicht Halt. Welche Möglichkeiten sich durch KI für Architekten und Planer bieten, zeigt die digitalBAU – Fachmesse für digitale Lösungen im Bauwesen – von 24. bis 26. März 2026 in Köln. Der Bauverlag bietet zahlreiche Vorträge auf der Main-Stage und verleiht auch den Deutschen Baupreis.
Im Mittelpunkt der Messe stehen die Leitthemen Kreislauwirtschaft im Bauwesen, Digitale Bauprozessoptimierung, Einsatz Künstlicher Intelligenz im Bauwesen sowie Digitalisierung im Bestand. Unter den rund 300 Ausstellern befinden sich Key Player wie Hottgenroth, ISD, NEMETSCHEK, ORCA, RIB, Trimble und Würth.
Ein deutliches Indiz für die große Bedeutung der Veranstaltung, wie Projektleiterin Cornelia Lutz betont: „Die digitalBAU zeigt eindrucksvoll, wie unverzichtbar digitale Lösungen für die Zukunft des Bauwesens sind. Neben innovativen Produkten der Aussteller bietet vor allem das begleitende Programm wertvolle Impulse und Orientierung für den praxisnahen Wissenstransfer in der Branche.“
Forenprogramm mit Fokus auf Künstliche Intelligenz
Neben den Innovationen der Aussteller haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ihr Fachwissen im begleitenden Forenprogramm zu erweitern. Auf den vier Bühnen Main Stage, Neo Stage, Exhibitor Stage und Start-up Stage sprechen und diskutieren Experten über digitale Neuheiten und Trends im Bauwesen.
Der Bauverlag bietet auf der Main-Stage (Halle 8/Stand 151) ein vielfältiges Vortragsprogramm
Foto: Messe München
Eine tragende Rolle in den über 60 Vorträgen und Gesprächsrunden nimmt dabei Künstliche Intelligenz ein. Die Potenziale und Perspektiven von KI in der Planung erörtert Matthias Pfeifer von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen am zweiten Messetag (Mittwoch, 25. März, 10.30 Uhr, Halle 8, Stand 127) auf der Neo Stage. Welche Bedeutung KI für die Architektur besitzt, erläutert Thomas Wortmann, ICD Universität Stuttgart, am letzten Messetag (Donnerstag, 26. März, 10 Uhr, Halle 8, Stand 151) auf der Main Stage. An gleicher Stelle skizziert Sigrid Brell-Cokcan von der RWTH Aachen, wie KI und Robotik die Baustelle revolutionieren (Donnerstag, 26. März, 12.30 Uhr, Main Stage).
Verleihung Deutscher Baupreis 2026
Am ersten Messetag (Dienstag, 24. März, 16 Uhr) wird die digitalBAU zur Bühne für die Gewinner des Deutschen Baupreises 2026. In den Kategorien Bauunternehmen (klein, mittel, groß) sowie Kreislauffähiges Bauen, Bauen im Bestand, Einfaches Bauen, KI & Automatisierung und Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz prämiert der Bauverlag auf der Main Stage (Halle 8, Stand 151) acht Sieger aus den insgesamt mehr als 200 Einreichungen.
Einen Tag später zeichnet das RKW-Kompetenzzentrum im Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ junge Bautalente in den Kategorien Bauingenieurwesen, Bauprozessmanagement, Architektur sowie Handwerk und Technik aus. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 25. März, um 14 Uhr, auf der Neo Stage (Halle 8, Stand 127) statt.
„Digitalisierung im Bestand“: Vorträge am Mittwochnachmittag
Keynote-Speaker und Autor Felix Behm spricht über die Generationen Z und Alpha
Foto-Collage: Bauverlag
Michaela Podschun, Redakteurin des Magazins „bauhandwerk“, moderiert von 13 bis 16.30 Uhr den Themenblock „Digitalisierung im Bestand“ auf der Bauverlags-Bühne 151 in Halle 8. Den Auftakt um 13 Uhr macht Keynote-Speaker und Buchautor Felix Behm. Wer saniert, braucht Fachkräfte. Und da stehen wir derzeit der Generation Z, also den 14- bis 28-Jährigen, gegenüber. Felix Behm zeigt, wie Generation Z und auch Alpha wirklich ticken, was sie antreibt und wie Unternehmen sie gewinnen, motivieren und binden. Mit Generationenvergleich, Psychogramm und praxisnahen Strategien vermittelt er die drei Säulen moderner Führung – für eine zukunftsfähige Kultur in Zeiten von Fachkräftemangel und digitalem Wandel.
Von 13.30 Uhr bis 14 Uhr berichtet Dr. Marcus Rackel, Teamleiter Gebäude am Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) in Halle, über „Mit Digitalkompetenz zu mehr Gebäudeeffizienz – Wege zur Wertschöpfung“. Die Digitalisierung eröffnet durch intelligente Systeme, smarte Sensorik und datenbasierte Auswertungstools viele Möglichkeiten. Gerade für das Bauen im Bestand ist es wichtig, dass sanierte Gebäude den aktuellen energetischen Anforderungen gerecht werden.
Im Auftrag von KEDi hat das Planungs- und Beratungsbüro Arup hat ein interaktives, mit Sensorik und Dashboard ausgestattetes Gebäudemodell entwickelt. Das simulierte Wohnhaus besteht aus mehr als 20.000 Klemmbausteinen. Dr. René Hommel ist Digital Climate Services Lead bei Arup und erläutert von 14 bis 14.30 Uhr das Modell. Nutzer können bauliche Anpassungen selbst – zum Beispiel durch das Zuschalten von einzelnen Elementen, die typische Sanierungsarbeiten repräsentieren – auslösen und sehen, wie die einzelnen Sanierungsschritte wirken.
Birgit Kostner von der „F7 Digital“ GmbH zeigt, wie das 3D-Aufmaß funktioniert
Foto-Collage: Bauverlag
Von 14.30 bis 15 Uhr wird es sich ums 3D-Aufmaß drehen. Birgit Kostner von der „F7 Digital“ GmbH aus Rietberg zeigt, wie Gebäude punktuell vermessen werden können. Sie ist BIM-Managerin und Holzbildhauermeisterin. Die Firma ist hervorgegangen aus der Fachwerkstatt Drücker in Rietberg.
KI-Projekt und Bauordnungs-Bot
Was kann Künstliche Intelligenz beim Bauen in Bestand leisten ? Philipp Zielke, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), und Diandra Hermann von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) geben von 15 bis 15.30 Uhr Einblicke in das Forschungsprojekt „NaiS“, das nachhaltige und intelligente Sanierungsmaßnahmen als Ziel hat.
Wenn es ums Bauen im Bestand geht, dann darf der Verband „Bauen im Bestand“ („BIB“) nicht fehlen. Von 15.30 Uhr bis 16 Uhr stellt Vorstandsvorsitzende Sarah Dungs den Bauordnungs-Bot vor. Das ist ein Tool, das bauordnungsrechtliche Vorgaben liefert und so durch den bürokratischen Dschungel hilft.
In der anschließenden Podiumsdiskussion (16 bis 16.30 Uhr) wollen wir einige Details noch vertiefen und werden den Referenten und dem Publikum Möglichkeiten geben, sich auszutauschen. Das Büro Arup wird dabei von Jake Haskell, dem Leiter Digital Services, vertreten.
Am Stand des Bauverlages in Halle 8 / Stand 354 (direkt an der Main Stage) gibt es Infos zu Print-Magazinen und digitalen Angeboten. Kommen Sie gerne vorbei !
Autorin
Michaela Podschun Michaela Podschun ist Redakteurin der Zeitschriften bauhandwerk und dach+holzbau.
PR-Material der Messe München ist in diesen Beitrag eingeflossen.
