Forschungsprojekt:Holzfassaden-Elemente

Das Gebäudesanierungskonzept des Holzbauunternehmens Ambros aus Hopferau mit Holzfassaden-Elementen steht im Mittelpunkt des internationalen Forschungsprojektes „TES EnergyFacade“ (Timberbased Element Systems). Wissenschaftler der TU München sowie der Universitäten Helsinki und Oslo versuchen in Zusammenarbeit mit dem Hopferauer Holzbauunternehmen ein Verfahren weiterzuentwickeln, mit dessen Hilfe in kürzester Zeit der Energiebedarf von Altbauten drastisch reduziert werden kann. Ein Prototyp steht bereits in Hopferau im Ostallgäu. Es handelt sich dabei um ein 1963 erbautes Mehrfamilienhaus, das sich in wenigen Wochen von einem in die Jahre gekommenen „Ölschlucker“ in ein hoch energieeffizientes Gebäude verwandelte. Vorbildlich, urteilte die Deutsche Energie-Agentur (dena). Im Rahmen des „Klimahaus Bayern“-Wettbewerbs gab es zudem für Idee und Ausführung eine Auszeichnung. Die Sanierung mit Fassadenelementen ist zudem schnell ausgeführt: Ein Umbau nach traditionellem Muster würde mindestens viermal so lange dauern. Die Arbeiten sind sauber, weil durch die Außenmontage der im Werk vorgefertigten Holzelemente samt Dämmung die Staubbelastung zum Wohle der Bewohner auf ein Minimum reduziert werden konnte. Es war sogar möglich, den Altbau in Hopferau auf Passivhaus-Niveau zu bringen. Die TES-Initiatoren um Professor Dr. Stefan Winter von der TU München sprechen von einem beispielhaften Projekt der Firma Ambros, das dringend zur Nachahmung empfohlen werden könne. Die im Neubau seit vielen Jahren übliche Verwendung vorgefertigter Wandelemente aus Holz sollte auch in der Sanierung genutzt werden. Weitere Informationen unter www.tesenergyfacade.com und www.ambros-haus.de

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