Energetisch ertüchtigt

Innendämmung einer Altbauwohnung aus den 1920er-Jahren in Recklinghausen

Bei der umfassenden Sanierung einer Altbauwohnung aus den 1920er-Jahren in Recklinghausen legte die schnell und unkompliziert verarbeitbare Innendämmung „Erfurt-KlimaTec“ das Fundament für ein energieeffizientes, bauphysikalisch zuverlässiges sowie wohngesundes Zuhause.

Dass ihm seine Suche nach neuen Büroräumen den Weg zum privaten Wohnglück ebnete, hatte der Bauherr aus NRW wirklich nicht geahnt. Doch als er die 108 m² große Erdgeschosswohnung im Recklinghäuser Norden besichtigte, war schnell klar: In dieser Immobilie steckt Potenzial für so viel mehr. Das Gesamtpaket aus reizvollem Grundriss, ebenerdigem Zugang und idyllischem Garten begeisterte ihn und seine Partnerin vom ersten Moment an. Und so stand für die Eltern einer zweijährigen Tochter schon kurz darauf fest: Das wird unser neues Zuhause.

Mit dem Ziel, den historischen Charakter der 1925 erbauten Altbauwohnung wieder herzustellen, ihn zeitgemäß zu interpretieren und die gesamte Wohneinheit gestalterisch aufzuwerten, plante die junge Familie direkt nach dem Kauf eine umfassende Sanierung. Bei der Entkernung sah sie sich jedoch mit einem Sammelsurium an Sanierungssünden aus den vergangenen Jahrzehnten konfrontiert, die vor allem an den Wänden nicht spurlos vorbeigegangen waren: So offenbarten sich zum Beispiel ein völlig maroder Putz, eine unsachgemäße Dämmung und – ausgerechnet im künftigen Kinderzimmer – ein nicht unerheblicher Schimmelbefall. Als zusätzliche Herausforderung sah das Sanierungskonzept eine energetische Optimierung der Wohnung vor, deren Umsetzung allerdings nicht über eine Außendämmung erfolgen konnte. Es musste also eine Lösung „von innen heraus“ her. Diese fanden die Bauherren im „Erfurt-KlimaTec-System“.

Ausgangssituation: Mehr Schein als Sein

Auf den ersten Blick wirkte der Zustand der Wohnung gut. Nicht neu, aber gepflegt. „Wir wollten aber nicht nur nötige Bereiche modernisieren, sondern stellten hohe gestalterische Anforderungen an unser neues Zuhause“, betont der Bauherr. „Diese bedingten eine umfangreiche Neuordnung der Wohnung.“ So wurde der Grundriss angepasst, ein zusätzliches Kinderzimmer geschaffen, der Blick in den Garten durch eine Hebeschiebetür aufwendig vergrößert und sämtliche Elektrik sowie die Sanitärleitungen erneuert. Parallel dazu entstand ein klares Gestaltungskonzept auf der Basis von reduzierten Materialien, bündigen Übergängen, viel Licht und einem hohen Maß an Qualität und Wohngesundheit. Dazu zählte auch, die historische Substanz der Wohnung behutsam freizulegen und in das cleane Wohnkonzept zu integrieren.

Bestes Beispiel: Der Erker im Wohnbereich, dessen Rundung – vermutlich aufgrund handwerklicher Vereinfachung – regelrecht eckig gebaut worden war. „Weiterhin entdeckten wir hinter einer Vorwandkonstruktion großflächig verbaute Styroporplatten und waren uns sicher, dass diese zu bauphysikalischen Problemen führen könnten“, so der Bauherr weiter. Diese Vermutung bestätigte sich, als bei der Entfernung der diffusionsdichten Platten im Bereich der Fensterlaibungen Schimmel zutage kam: „Für uns war ab diesem Moment klar: Wir müssen konsequent zurück- und anschließend bauphysikalisch sauber neu aufbauen, um wirklich nachhaltig zu sanieren.“

Gestalterisch flexible Innendämmung

Es galt also, Raum für Raum planvoll zu agieren und dabei sowohl ein gutes Feuchtigkeitsmanagement als auch den gehobenen Gestaltungsanspruch zu berücksichtigen. Zudem ließ sich das aufgrund der energetischen Aufwertung (neue Fenster und Fußbodenheizung) notwendig gewordene Dämmungsupgrade nicht von außen realisieren – der bauliche Bestand sowie die Eigentümergemeinschaft sprachen dagegen. Also musste auch hier eine Alternative her. „Auf der Suche nach einer Lösung kam mir das ,KlimaTec-System‘ von Erfurt in den Sinn,“ erinnert sich der Bauherr. „Ich kannte das Unternehmen bereits aus meinem beruflichen Umfeld und mir schien, dass das System mit seiner Kombination aus unkomplizierter Verarbeitung, verlässlicher Dämmwirkung und gestalterischer Flexibilität ideal zu unserem Projekt passen könnte.“ Nach sorgfältiger Beratung und Prüfung durch die Experten von Erfurt entschieden sich die Bauherren für den Einsatz von „KlimaTec IP 3500+“, sinnvoll ergänzt durch „KlimaTec IP 2500+“ sowie die Laibungsplatte „LP 1000+“ an den Fensteranschlüssen. Insgesamt wurden in allen Räumen mit Außenwänden (sämtliche Wohn- und Schlafzimmer sowie Küche) rund 100 m2 Wandoberfläche mit „KlimaTec IP 3500+“ ausgekleidet.

Energetisch wirksam und wohngesund gedämmt

Dabei zeigte sich, dass das System seine Stärken in diesem Projekt in vielerlei Hinsicht ausspielen kann. So bringen die „KlimaTec IP 3500+“-Platten im Vergleich zu anderen Produkten sehr effektive Dämmwerte mit. Dadurch lässt sich der Wärmedurchgangswiderstand über die Außenwände um bis zu 61 Prozent verbessern. In ihrer Dämmfunktion verringern die Platten spürbar den Wärmefluss nach außen, so dass eine Optimierung der Wärmedurchgangswiderstände des Gebäudes ohne großen Aufwand erreicht werden kann. Zudem benötigt „IP 3500+“ keinen Tauwassernachweis nach DIN 4108-3. „Allein diese Vorteile waren für uns schon überzeugend“, so der Bauherr. „Doch zeigte sich schnell, dass wir dank ,KlimaTec‘ auch in Sachen Schimmelprävention und Wohngesundheit profitieren.“ Denn der Einsatz von „IP 3500+“ kann die Oberflächentemperatur an den Wandinnenseiten bis zu 6 °C anheben. Damit wird kühlen Wandbereichen – den Entstehungsorten von Kondenswasser und somit von Schimmel – effektiv entgegengewirkt. Auch die Platten selbst wirken dank ihrer mineralischen Oberfläche schimmelhemmend. „Das beruhigte uns enorm, denn als Eltern eines Kleinkinds ist die Schaffung einer gesunden Wohnumgebung essenziell.“

Als weiteres Plus fürs Raumklima sind die Platten diffusionsoffen und kapillaraktiv, wodurch die im Mauerwerk enthaltene Feuchtigkeit ausdiffundieren kann. Auch ein Übermaß an Feuchtigkeit im Raum wird zwischengespeichert und schrittweise wieder abgegeben. „Dieser Effekt war übrigens schon während der Bauphase spürbar“, erinnert sich der Bauherr. „Gleich nach dem Einbau der Platten empfanden wir es in den Räumen behaglicher und die Raumluft angenehmer. Und das, obwohl wir noch gar nicht eingezogen waren.“

Einfache Verarbeitung und sicheres Handling

Die Verarbeitung selbst verlief ebenfalls reibungslos: Die Platten sind leicht, lassen sich präzise zuschneiden und sicher verarbeiten. Dabei bietet das „KlimaTec-System“ gerade im Vergleich zu früheren Flickwerk-Lösungen mit Styropor und anderen improvisierten Materialien einen entscheidenden Vorteil: Alle Komponenten sind ideal aufeinander abgestimmt, so dass für jede Anforderung eine passende Lösung innerhalb des Systems bereitsteht. Zudem ermöglicht „KlimaTec IP 3500+“ als Zweikomponentenplatte aus einer Schicht Blähglasgranulat auf einem Dämmvlies die schnelle Anbringung der Innendämmung in nur einem Schritt. „Für uns war beeindruckend, wie schnell die Verarbeitung ablief. Auch die Handwerker, die die Verarbeitung vor Ort übernahmen, waren von der einfachen Handhabung und der zügigen Umsetzung überzeugt“, erläutert der Bauherr.

Flexibilität ermöglicht Gestaltungsspielraum

Besonders eindrucksvoll zeigten sich die Vorteile des Systems beim Erker, der im Laufe der Jahre zu einem Vieleck verkommen war. Beim Neuaufbau der Verkleidung gelang es den Handwerkern, die sanfte Rundung mit den „IP 3500+“-Platten präzise nachzubilden. Dazu wurden sie senkrecht mit einer Oberfräse angeritzt und anschließend leicht gebogen. Die Schneidfugen wurden anschließend mit passendem Systemkleber aufgefüllt, so dass eine dauerhaft stabile, homogen gedämmte Fläche entstand, die sich millimetergenau der eleganten Rundung anpasste. „Wir sind absolut froh, dass der Erker wieder zu seiner gestalterisch eindrucksvollen Wirkung gefunden hat“, freut sich der Bauherr.

Auch bei der Anbringung der zurückversetzten Sockelleisten, die bündig in die Wandgestaltung integriert werden sollten, spielte die Flexibilität von „KlimaTec“ eine große Rolle. Zur Umsetzung kamen neben den „IP 3500+“-Platten auch die dünneren „IP 2500+“ zum Einsatz, deren Zusammenspiel den Aufbau einer einheitlichen Wandfläche ermöglichte. Nicht zuletzt sorgten die „KlimaTec“-Platten im Bereich der Fensterlaibungen für ein durchgängiges Erscheinungsbild. Da durch neue Raffstore-Anlagen alle Fenster rund 20 cm in den Raum rückten, mussten die Laibungstiefen optisch angeglichen werden. Selbst dort, wo bereits eine Außendämmung vorhanden war, wurde mit „KlimaTec IP 3500+“ nachgearbeitet, um ein gleichmäßiges Bild zu schaffen. „Uns war es wichtig, dass jedes Detail gestalterisch stimmig wirkt. Mit ,KlimaTec‘ konnten wir unsere Wünsche in voller Konsequenz und ohne Abstriche realisieren.“

Fazit

Das Ergebnis der Altbausanierung in Recklinghausen kann sich in mehrfacher Hinsicht sehen lassen. Gestalterisch ermöglichten die leicht zu verarbeitenden „KlimaTec“-Platten ein hohes Designniveau – von der präzisen Rekonstruktion einer historischen Rundung bis hin zu flächenbündigen Sockelleisten. Energetisch helfen sie dabei, den Heizaufwand moderat zu halten. Und bauphysikalisch sorgen sie für höhere Oberflächentemperaturen und minimieren das Risiko von Schimmelbildung. Zusätzlich fühlten sich die Bauherren während des gesamten Projekts bestens begleitet: „Für uns war ,KlimaTec‘ die perfekte Lösung“, resümiert der Bauherr. „Wir konnten unabhängig von der Eigentümergemeinschaft arbeiten und zugleich unsere hohen Ansprüche an Gestaltung und Wohnqualität umsetzen. Die Beratung durch Erfurt war fundiert, unkompliziert und praxisnah. Besonders wertvoll war für uns, dass Erfurt die Balance zwischen technischer Expertise und gestalterischen Fragen verstanden hat. Das hat die Umsetzung unserer anspruchsvollen Pläne vereinfacht.“

Weitere Informationen unter www.klimatec.pro

 

Autorin

Svenja Duhme ist Senior PR-Beraterin bei Faupel Communication in Düsseldorf und unterstützt Erfurt  & Sohn bei PR & Öffentlichkeitsarbeit.

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