Mit Baustoffen von Saint-Gobain Weber Fassade, Balkon und Keller zeitsparend sanieren

Die Sanierungen eröffnen in den kommenden Jahren große Auftragspotenziale. Schon heute sind die Auftragsbücher voll, die Kapazitäten für neue Aufträge aber selten ausreichend. Bereits bei der Wahl der Produkte für eine Sanierung sollten Handwerker daher die Weichen für ein zeiteffizientes Arbeiten stellen.

Energieeffizienz ist ein Hauptaugenmerk vieler Sanierungen, unabhängig davon, ob der Auftraggeber die Immobilie privat oder gewerblich nutzt. Dabei entsprechen energetische Sanierungen dem gesamtgesellschaftlichen Trend zu mehr Nachhaltigkeit.

Wärmedämmung – aber nachhaltig

Beim ?weber.therm retec?-Verfahren, mit dem ein altes WDVS aufgedoppelt werden kann, werden zunächst Schlitze in den Altputz gezogen, damit vorhandene Feuchtigkeit entweichen kann Beim „weber.therm retec“-Verfahren, mit dem ein altes WDVS aufgedoppelt werden kann, werden zunächst Schlitze in den Altputz gezogen, damit vorhandene Feuchtigkeit entweichen kann
Foto: Saint-Gobain Weber

Beim „weber.therm retec“-Verfahren, mit dem ein altes WDVS aufgedoppelt werden kann, werden zunächst Schlitze in den Altputz gezogen, damit vorhandene Feuchtigkeit entweichen kann
Foto: Saint-Gobain Weber
Immer häufiger legen Auftraggeber Wert darauf, dass auch die verwendeten Baumaterialien ökologischen Ansprüchen genügen. Ist bereits ein WDVS vorhanden, sollte zunächst dessen Funktionalität überprüft werden. Häufig lassen sich selbst schadhafte Alt-Systeme ertüchtigen und mit einer Aufdopplung auf das aktuelle Niveau anheben. Dieses Verfahren bietet Saint-Gobain Weber seit vielen Jahren erfolgreich unter dem Namen „weber.therm retec“ an.

Wer dagegen neu dämmt, sollte die Herausforderungen der Zukunft im Blick haben. In Zeiten von Rohstoffverknappung und Urban Mining ist der Einsatz recyclingfähiger Baustoffe ein wichtiger Schlüssel zur Klimaneutralität. Als erster Hersteller hat Saint-Gobain Weber ein vollständig rückbaubares WDV-System entwickelt: „weber.therm circle“. Hat das vollmineralische WDVS seine Lebensdauer erreicht, lassen sich alle Bestandteile sortenrein zurückbauen und recyceln. Das spart durch die Wiederverwendung der Komponenten graue Energie und Ressourcen.

Beim Rückbau von ?weber.therm circle? werden Grund-, Armierungs- und Oberputz gemeinsam gelöst Beim Rückbau von „weber.therm circle“ werden Grund-, Armierungs- und Oberputz gemeinsam gelöst
Foto: Saint-Gobain Weber

Beim Rückbau von „weber.therm circle“ werden Grund-, Armierungs- und Oberputz gemeinsam gelöst
Foto: Saint-Gobain Weber
In der Montage unterscheidet sich „weber.therm circle“ dabei nur minimal von herkömmlichen Systemen: Anstatt die einzelnen Bestandteile zu verkleben, werden die Dämmschichten mit Schraubdübeln im Mauerwerk befestigt. Am Ende seiner Lebensdauer oder bei Umbauarbeiten kann die Putzschicht dank eines speziellen Gewebes sauber von der Mineralwolle abgezogen werden. Somit entlastet es durch seine Recycling-Fähigkeit nicht nur die Umwelt, sondern durch die simple Montage auch die verarbeitenden Fachbetriebe.

Die Fassade – wichtig für Eindruck und Energiebilanz

Die Fassade eines Gebäudes ist das gesamte Jahr Wind und Wetter ausgesetzt und somit regelmäßiger Gegenstand von Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten. Neben einer sorgfältig ausgeführten Arbeit kann auch die eingesetzte Farbe zu einer langanhaltend schönen Fassade und längeren Sanierungsintervallen beitragen. Grundsätzlich empfiehlt sich eine Fassadenfarbe auf Silikonharz-Basis. „weber.ton reno AquaBalance“ etwa verhindert die Ansiedlung von Algen und Pilzen an der Fassade ohne den Einsatz der sonst üblichen umweltschädlichen Biozide. Die denkbar einfache Anwendung der verarbeitungsfertigen Renovierungsfarbe unterstützt außerdem ein zügiges und zugleich fehlerfreies Arbeiten.

Vereinfachte Balkonrenovierung

Balkone stellen in jedem Wohnobjekt einen nennenswerten Mehrwert dar. Zugleich sind sie aber auch dauerhaft den Witterungseinflüssen ausgesetzt, wodurch selbst besonders widerstandsfähige Materialien wie Beton früher oder später renovierungsbedürftig werden.

Korrosionsbedingte Abplatzungen an Bauteilen aus Beton lassen sich mit dem Betonsanierungssystem ?weber.rep duo? einfach und schnell sanieren Korrosionsbedingte Abplatzungen an Beton lassen sich mit dem Betonsanierungssystem „weber.rep duo“ einfach und schnell sanieren
Foto: Saint-Gobain Weber

Korrosionsbedingte Abplatzungen an Beton lassen sich mit dem Betonsanierungssystem „weber.rep duo“ einfach und schnell sanieren
Foto: Saint-Gobain Weber
Bei einer standardisierten Betonsanierung werden vier Arbeitsschritte mit vier unterschiedlichen Produkten ausgeführt. Inzwischen sind aber auch Systeme verfügbar, die verschiedene Funktionen kombinieren und so die Arbeitsabläufe merklich einfacher gestalten. Das Betonsanierungssystem „weber.rep duo“ etwa besteht aus nur zwei simpel anzuwendenden Produkten für den klassischen Einsatz im Bereich von Betonbauteilen. „weber.rep KB duo“ ist zugleich Korrosionsschutz und Haftbrücke, „weber.rep R4 duo“ kann als Betonersatzmörtel und Feinspachtel in einem eingesetzt werden. Das gesamte System entspricht der höchsten europäischen Anforderungsklasse EN-1504-3, Klasse R4.

Frost- und Wassereinwirkung führt an Balkonen häufig dazu, dass Fliesenbeläge rissig werden oder gar abplatzen. Um diese Schäden zu beseitigen, ist nach Rückbau des defekten Altbelags zunächst eine eingehende Prüfung und Vorbereitung des Untergrunds entscheidend. So muss bei unebenem Untergrund der Boden in jedem Fall erst ausgeglichen werden. Um ein Gefälle zu errichten, das eine funktionstüchtige Entwässerung ermöglicht, kommt ein schnellabbindender Estrichmörtel zum Einsatz, beispielsweise „weber.plan 816“. Wenn der Balkon abschließend mit Fliesen belegt werden soll, empfiehlt sich ein Fliesenkleber, der gegen Nässe und Frost resistent ist. Zur Herstellung von Verbundabdichtungen unter keramischen Belägen sowie als hochwertiger Fliesenkleber ist das multifunktionale Dicht-, Entkopplungs- und Klebesystem „weber.xerm 844“ ideal für den Einsatz auf Balkonen geeignet. Es trocknet auch unter Luftabschluss innerhalb von vier Stunden durch. So stellen kühle Nachttemperaturen kein Risiko für die fachgerechte Ausführung der Arbeiten dar, wodurch die wetterunabhängigen Planungen an Flexibilität gewinnen.

Großer Anspruch, großes Potenzial – Kellersanierung

Kellersanierungen sind Unternehmungen, die einen erheblichen Einfluss auf die Wertigkeit eine Gebäudes haben, zugleich aber auch hohe Ansprüche an die ausführenden Betriebe stellen. Denn die Auftraggeber sind meist nur dann umfassend zufrieden, wenn der Nutzwert des Kellers nach der Sanierung deutlich verbessert ist. Daher sind Präzision der Ausführung und hohe Ausführungssicherheit der eingesetzten Systemprodukte von zentraler Bedeutung – und das ab der ersten Projektphase.

Sobald Art und Zustand des Kellermauerwerks fachmännisch geprüft worden sind, lassen sich mithilfe des WTA-Merkblatts 4-6 „Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile“ die notwendigen Sanierungsarbeiten festlegen. Verursacht kapillar aufsteigende Feuchte etwa durch mangelnde oder fehlerhafte Querschnittsabdichtung den Schaden, hat eine nachträglich von innen eingebrachte Horizontalsperre sich als gängiges Verfahren etabliert. Dabei werden vielfach silanbasierte Injektionscremes verwendet, wie beispielsweise „weber.tec 946“. Diese stoppen den kapillaren Wassertransport und verhindern eine weitere Durchfeuchtung der Wand oberhalb der Injektionszone. Die Kellerwand, von der zuvor der Altputz gelöst wurde, wird anschließend mit systemkompatiblen Produkten, wie dem einlagigen, schnellabbindenden Sanierputz „weber.san 958“ in Stand gesetzt.

Sofern eine Sanierung des Bodens erforderlich ist, empfiehlt sich eine möglichst dünnschichtig ausführbare Abdichtungslösung, da bei niedrigen Raumhöhen hohe Sanierungsaufbauten nachteilig wären. Ein ideales Material ist zum Beispiel der mineralische, selbstverlaufende und schnellabbindende Bodendichtspachtel „weber.tec 932“, mit dem in nur einem Arbeitsschritt abgedichtet und egalisiert wird. Er eignet sich für Aufbauhöhen von 5 bis 30 mm und stellt durch seine spannungsarme Aushärtung geringe Anforderungen an den Untergrund. Die fertige, ausgehärtete Fläche kann unmittelbar genutzt werden, was nicht nur ­Ruhezeiten obsolet macht, sondern auch die gesamte Baustellenlogistik deutlich vereinfacht.

Schlanke und einfache Trittschalldämmung

Bei einer umfassenden Renovierung der Innenräume spielt die Schallisolierung im Boden immer eine zentrale Rolle. In jedem Nutzungskontext sind Schallbelästigungen aus anderen Stockwerken unerwünscht. Fest steht auch, dass die Raumhöhe so weit wie möglich erhalten bleiben sollte. Eine Trittschalldämmung muss also eine ausreichende Dämmleistung mit einer möglichst flachen Materialdicke ermöglichen. Um genau das zu erreichen, hat Saint-Gobain Weber das „weber.floor“ Trittschalldämmsystem entwickelt. Damit lassen sich bei einer Gesamtaufbauhöhe ab 28 mm bereits eine Trittschallminderung von bis zu 21 Dezibel erreichen. Neben dem schlanken Aufbau und dem positiven Einfluss auf den Wohnkomfort überzeugt es auch durch seine einfache und daher verlässliche Verarbeitungsweise. Die Bahnen werden auf dem Boden ausgerollt und an den Stößen verklebt. Das langwierige und fehleranfällige Zuschneiden von Platten sowie das Ausgleichen von Plattenfugen entfallen.

 

Autoren

Dipl.-Ing. Georg J. Kolbe ist Leiter des Produktmarketings Putz- und Fassadensysteme, Dipl.-Ing. Michael Bertels ist Leiter des Produktmanagements Bautenschutz- und Mörtelsysteme und Dipl. Wirt.-Ing. Maurice Bonfrere ist Leiter des Produktmanagements Fliesen- und Bodensysteme. Alle drei sind bei der Firma Saint-Gobain Weber in Düsseldorf tätig.

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