Neue Kreativtechnik „Sentimento Monolito“ von Brillux verleiht Wänden hochwertige Optik

Mit der neuen Kreativtechnik „Sentimento Monolito“ von Brillux verleihen Maler Wänden eine hochwertige Optik, die an unbehandelte Edelsteine erinnert. Dank gezielt gewählter Farbtöne und der individuellen Ausführung entsteht ein einzigartiges Oberflächenbild.

Bei der Erstellung von Natursteinflächen ist die Gestaltungsvielfalt allein aufgrund der verfügbaren Materialien eingeschränkt. Ganz anders mit „Sentimento Monolito“: „Die handwerkliche Nachstellung von naturnahen Optiken ist mit ein wenig Fantasie und Geschick leicht möglich. Voraussetzung ist die richtige Farbtonkombination und Werkzeugwahl zur Nachbildung der Stein-Textur“, sagt Martin Füchtenhans, Produktmanager Raum-Design bei Brillux. Das Ergebnis: ästhetische Innenwände, frei von Fugen, mit individuellem Natursteincharakter.

Die Ausführung folgt einem zweischichtigen Aufbau. Dabei kommt mit „Creativ Sentimento 78“ – ein hoch diffusionsoffener Marmor-Feinputz auf Kalkbasis – in zwei verschiedenen Farbtönen zum Einsatz. Durch die Zugabe von „Floortec Quarzsand 1526“ lässt sich die Textur eines Natursteins nachbilden – ein Wechselspiel zwischen porigen und glatten Flächen. Die Zweifarbigkeit leitet sich dabei von unbehandelten Edelsteinen wie Granat, Aventurin oder Lapislazuli ab. Eine Übersicht der definierten Farbtöne stellt Brillux unter www.brillux.de/monolito zur Verfügung. Die Ausführung der Kreativtechnik ist auch auf einer großen zusammenhängenden Fläche möglich. Eine raumhohe Verarbeitung kann ansatzfrei erfolgen. „Mit ,Sentimento Monolito‘ schaffen sie einen Hingucker in Anklang an das Original“, betont Füchtenhans – und das sowohl in privaten Wohnräumen als auch bei der Innenraumgestaltung in Gastronomie, Hotellerie oder im Ladenbau.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Vorbereitung: Auf der glatt gespachtelten und mit „Lacryl Tiefgrund 595“ grundierten Fläche erfolgt ein Zwischenanstrich mit „Haftgrund 3720“, getönt im abgestimmten Farbton der Schlussbeschichtung. „Sentimento“ wird in beiden gewählten Farbtönen jeweils mit 13 Prozent „Floortec Quarzsand 1526“, grob angemischt.

Vor der Spachtelung wird die Wand in unregelmäßige, nicht zu große Teil-flächen aufgeteilt. Entlang leicht diagonaler, ungleichmäßiger Bahnen gilt es, ?Sentimento? nass in nass in ?schollenartigen? Formen von unten nach oben aufzutragen Vor der Spachtelung wird die Wand in unregelmäßige, nicht zu große Teilflächen aufgeteilt. Entlang leicht diagonaler, ungleichmäßiger Bahnen gilt es, „Sentimento“ nass in nass in „schollenartigen“ Formen von unten nach oben aufzutragen
Foto: Brillux

Vor der Spachtelung wird die Wand in unregelmäßige, nicht zu große Teilflächen aufgeteilt. Entlang leicht diagonaler, ungleichmäßiger Bahnen gilt es, „Sentimento“ nass in nass in „schollenartigen“ Formen von unten nach oben aufzutragen
Foto: Brillux
Aufteilung der Flächen: Vor der Spachtelung muss die Wand in unregelmäßige, nicht zu große Teilflächen aufgeteilt werden. Sie geben die Struktur für den wechselseitigen Auftrag beider Farbtöne und so die spätere Farbgebung vor.

Mit der Metallico-Effektkelle erfolgt eine Nachbearbeitung, um spitze Struk-turen zu brechen Mit der Metallico-Effektkelle erfolgt eine Nachbearbeitung, um spitze Strukturen zu brechen
Foto: Brillux

Mit der Metallico-Effektkelle erfolgt eine Nachbearbeitung, um spitze Strukturen zu brechen
Foto: Brillux
Erster Dekorgang – Auftrag: Entlang leicht diagonaler, ungleichmäßiger Bahnen gilt es, „Sentimento“ nass in nass in „schollenartigen“ Formen von unten nach oben aufzutragen. Die Fläche wird fortlaufend mit der Schaumstoff-Strukturwalze bearbeitet, um weiche Farbtonübergänge zu erzielen.

Erster Dekorgang – Nachmodellieren: Mit der Metallico-Effektkelle erfolgt eine Nachbearbeitung, um spitze Strukturen zu brechen.

Zweiter Dekorgang: Nach der Trocknung erfolgt der zweite Auftrag unter Einhaltung der gleichen Flächenaufteilung. Ebenfalls muss die Fläche wie im ersten Dekorgang nachmodelliert werden.

Mit 60er- und 120er-Körnung wird die Fläche geschliffen Mit 60er- und 120er-Körnung wird die Fläche geschliffen
Foto: Brillux

Mit 60er- und 120er-Körnung wird die Fläche geschliffen
Foto: Brillux
Flächen schleifen: Mit 60er- und 120er-Körnung wird die Fläche für die realistische Nachbildung geschliffen. Optional ist eine Feinpolitur für noch mehr Glätte und Glanz in 2000er-Körnung möglich.

Imprägnierung: Um die Saugfähigkeit der Oberfläche zu verringern, empfiehlt sich nach der vollständigen Trocknung eine zusätzliche Imprägnierung. Dabei kommt „Creativ Hydro-Imprägnierung 81“ zum Einsatz.

Autor

Julian Wiegert ist Produktgruppenberater Raum-Design bei der Firma Brillux in Münster.

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