Wiederverwendbare Trennwand „RigiMove“ von Rigips setzt neue Maßstäbe bei Flexibilität und Nachhaltigkeit
Mit „RigiMove“ präsentiert Rigips eine mobile Trennwand, die sich sortenrein rückbauen lässt. Dies ist möglich dank teleskopierbarer Modulprofile, an denen die mit Nut und Feder versehenen Systemplatten per Klettband befestigt werden.
Als „Grundgerüst“ dienen teleskopierbare I- und C-Modulprofile
Fotos: Saint-Gobain Rigips
„RigiMove“ steht für eine maximal flexible Raumnutzung und lässt sich immer wieder auf- und abbauen. Es muss weder geschraubt und gespachtelt noch geschliffen werden, wodurch die sonst üblichen Trocknungszeiten entfallen. Die mobile Trennwand sorgt damit für eine deutliche Reduzierung der Feuchte-, Staub- und Lärmbelastungen bei gleichzeitig schneller Montage.
Nachhaltig und maximal flexibel
Moderne Gebäude- und Raumkonzepte zeichnen sich unter anderem durch flexible Nutzungsmöglichkeiten, eine konsequente Orientierung an Nachhaltigkeitsaspekten sowie einen ressourcenschonenden Einsatz der verbauten Materialien aus. Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Ausführung von Bauprojekten. „RigiMove“ bietet eine Lösung, die auch hohe Ansprüche an die zukunftsorientierte Gestaltung von Gebäuden und Räumen erfüllt. Die mobile Trennwand wird damit den Anforderungen an moderne Raumkonzepte gerecht: Sie überzeugt vor allem mit nachhaltiger Wiederverwendbarkeit und Ressourcenschonung sowie hoher Flexibilität. Darüber hinaus bietet sie ein hohes Maß an Umnutzungs- und Grundrissfreiheit. Damit eignet sie sich ideal für temporäre oder dauerhaft modulare Raumsysteme, etwa in Büros, Ausstellungsräumen oder bei Umbauten. Alle wesentlichen Komponenten sind immer wieder aufs Neue einsetzbar. So wird die Kreislaufwirtschaft gestärkt, weniger Abfall produziert und die Umwelt entlastet.
Die Montage gelingt schnell, einfach und sauber
Dank Nut und Feder werden die Systemplatten präzise miteinander verbunden
Foto: Saint-Gobain Rigips
Die Montage der flexiblen Trennwand kommt ganz ohne aufwändige Bauarbeiten aus. Als „Grundgerüst“ dienen teleskopierbare I- und C-Modulprofile. Die klappbaren Kopf- und Fußteile an den Enden der Profile sorgen dank ihrer speziellen Geometrie für eine präzise Ausrichtung und Stabilität. Die Profile werden zwischen Boden und Decke gespannt und lassen sich sicher über integrierte Schnellspanner fixieren.
Systemplatten mit Klettband befestigt
Die bauphysikalischen Eigenschaften von „RigiMove“ entstehen unter anderem durch die Beplankung mit den zugehörigen Systemplatten mit einer Dicke von 12,5 mm. Diese verfügen über Nut und Feder an ihren Längskanten. Hierüber werden die Platten präzise und fest miteinander verbunden. Ganz ohne Fugenverspachtelung entsteht auf diese Weise eine glatte Oberfläche, die den Untergrund für hochwertige Beschichtungen bildet. Zur Befestigung der Systemplatten sind die vertikalen Ständer mit einem Modulklettband (Hakenband) ausgestattet. Die Platten selbst verfügen rückseitig über ein Plattenklettband (Flauschband) und lassen sich so einfach und schnell montieren und später wieder abbauen.
Dämmung, Tapete und Malervlies
Endbeschichtung mit Tapete „Adfors Novelio Fusion“ oder Malervlies „Adfors Vlies EasyOff“
Foto: Saint-Gobain Rigips
Gedämmt wird das System mit der speziell für Innenräume entwickelten, wohngesunden und klimafreundlichen Trennwandplatte „Akustic TP 1 Lanaé“ von Isover. In Kombination mit den Systemplatten erzielt die Wandkonstruktion eine ausgezeichnete Schallschutzperformance von Rw = 51 dB. Für die finale Endbeschichtung stehen mit der Tapete „Adfors Novelio Fusion“ und dem Malervlies „Adfors Vlies EasyOff“ zwei individuell einsetzbare Varianten zur Verfügung, die sich ebenfalls einfach anbringen und später wieder rückstandslos entfernen lassen.
Weitere Informationen und Videos, die die Montage zeigen, gibt es unter rigips.de/rigimove
Autor
Martin Fischer ist Senior Interior Solutions Manager bei Saint-Gobain in Herzogenrath.
