Brillux stellt neues Verarbeitungsvideo und Prospekt vor

Nebelarmes Airless-Spritzen funktioniert praktisch mit jedem leistungsstarken Airlessgerät – sowohl im Innenraum als auch an der Fassade. Voraussetzung für ein gleichmäßiges Oberflächenbild:die Kombination aus der richtigen Einstellung des Geräts und dem Know-how des Handwerkers.

Der Abklebeaufwand beim nebelarmen Airless-Spritzen ist nicht viel höher als beim Auftrag mit der Rolle. Wichtig: Steckdosen abschrauben und abkleben. Fußleisten, Fensterlaibungen und angrenzende Flächen sollten ebenfalls geschützt sowie der Boden vollflächig mit Malerabdeckvlies abgedeckt werden.

Die richtige Ausführung

Für möglichst wenig Over-spray-Bildung wird der Spritzdruck reduziert und eine Düse mit großer Bohrung und mittlerem Spritzwinkel verwendet.

Das Ergebnis hängt neben der Geräteeinstellung maßgeblich von der richtigen Technik des Handwerkers ab. Beim Auftrag muss man darauf zu achten, dass die Pistole kontinuierlich im 90-Grad-Winkel zur Fläche geführt und ein Abstand von 15 bis 30 cm zum Untergrund eingehalten wird. Der Spritzweg soll dabei möglichst wenig Überlappungen aufweisen. So wird die Verteilung des Materials vereinfacht, und das Oberflächenergebnis ist gleichmäßiger.

Das einheitliche Oberflächenbild

Die Spritztechnik selbst dient lediglich dem Auftragen des Materials. Um ein einheitliches Oberflächenbild zu erzielen, sollten ein bis zwei Mitarbeiter die Flächen nachrollen – je nach Geschwindigkeit der Materialauflage und Raumgröße. Das nebelarme Airless-Spritzen eignet sich für alle Flächen und ist mit nahezu jeder Brillux Innendispersion möglich – es sind keine Spezialprodukte notwendig.

Autor

Fabian Störkmann arbeitet als Produktgruppenberater Dispersionen bei Brillux in Münster.

Web-Service

Hier finden Sie den neuen Brillux-Prospekt zum nebelarmen Airless-Spritzen.

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